US-Ökonom Posen: Trumps Zollurteil als historische Chance, aber Populismus bleibt Gefahr
Posen: Trumps Zollurteil als Chance, Populismus als Risiko

US-Forscher zum Handelskrieg: Historische Chance im Zollurteil gegen Trump

Der US-Ökonom Adam Posen bewertet das jüngste Zollurteil gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump als eine historische Gelegenheit für die internationale Handelspolitik. In einem exklusiven Interview mit Simon Book, veröffentlicht am 27. Februar 2026, äußert sich Posen optimistisch über die möglichen Auswirkungen dieser rechtlichen Entscheidung.

Populismus als unterschätzte Gefahr

Gleichzeitig warnt der renommierte Forscher davor, den Populismus von Donald Trump zu unterschätzen. Posen betont, dass die rhetorischen Fähigkeiten des Präsidenten weiterhin eine erhebliche Bedrohung darstellen könnten, selbst in einem post-präsidentiellen Kontext. Seine Aussage "Alles, was Trump tun muss, ist, richtig zu lügen" unterstreicht die anhaltende Macht von Fehlinformationen in der politischen Landschaft.

Das Interview, ursprünglich im SPIEGEL veröffentlicht, beleuchtet die komplexen Dynamiken des Handelskriegs und die langfristigen Implikationen für die globale Wirtschaft. Posen analysiert, wie rechtliche Maßnahmen wie das Zollurteil genutzt werden können, um protektionistische Tendenzen einzudämmen, während er auf die Notwendigkeit hinweist, öffentliche Debatten faktenbasiert zu führen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die Diskussion erstreckt sich auf die Rolle von Medien und Öffentlichkeit in einer Ära, in der populistische Narrative oft schneller verbreitet werden als sachliche Analysen. Posen plädiert für eine verstärkte Aufklärung und transparente Kommunikation, um den Einfluss von Lügen in der Politik zu minimieren.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration