USA heben Ölsanktionen gegen Iran auf: Wohin fließt jetzt das Mullah-Öl?
USA heben Ölsanktionen gegen Iran auf

USA heben Ölsanktionen gegen Iran auf: Wohin fließt jetzt das Mullah-Öl?

In einer verblüffenden Wendung angesichts eskalierender Kriegshandlungen haben die USA angekündigt, Ölsanktionen gegen den Iran temporär zu lockern. US-Finanzminister Scott Bessent (63) verkündete, dass Exportverbote für iranisches Öl aufgehoben werden könnten, um die hohen Ölpreise zu senken. Die Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus hatte die Welt in eine schwere Energiekrise gestürzt, die zu Preisschocks an den Zapfsäulen führte.

Geheime Tankerflotte gestoppt – jetzt soll Öl legal fließen

Vor dem Krieg wurde das meiste iranische Öl über geheime Tankerflotten, die als „Schattenflotte“ bezeichnet werden, vor allem nach China geschmuggelt. Diese Praxis kam jedoch aufgrund verstärkter US-Überwachung zum Erliegen. Nun will die US-Regierung unter Präsident Donald Trump (79) bei einer „taktischen Entsanktionierung“ rund 140 Millionen Barrel blockiertes Öl rasch in Häfen löschen lassen. US-Energieminister Chris Wright (61) hofft, dass das Öl „binnen vier Tagen“ ankommen könnte.

Das Fluten der Märkte mit diesem Öl könnte innerhalb von zehn bis 14 Tagen zu spürbaren Preisentlastungen führen. Ein Barrel der Sorte „Brent“ wurde zuletzt um 110 Dollar gehandelt, was die Dringlichkeit der Maßnahme unterstreicht.

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Erlöse landen auf US-kontrollierten Konten

Die USA stellen klar, dass der Verkauf unter strengen Auflagen erfolgen soll. Die Erlöse aus dem Ölverkauf müssen auf US-kontrollierten Treuhandkonten, sogenannten „Escrow Accounts“, landen. Damit soll verhindert werden, dass das iranische Regime, oft als Mullah-Staat bezeichnet, das Geld für die eigene Kriegsführung verwendet.

Ein positiver Nebeneffekt: Bisher floss das meiste iranische Öl illegal nach China, was dem Land einen exklusiven Zugang zu günstiger Energie verschaffte. Durch die Lockerung könnten Tanker nun auch Häfen in Indien, Japan und Singapur anlaufen, was Chinas Monopolstellung brechen würde.

„Öl gegen sie selbst verwenden“ – eine umstrittene Taktik

Die USA verfolgen mit diesem Schritt eine ähnliche Taktik wie zu Beginn des Irankrieg-Ölschocks, als auch 130 Millionen Barrel an russischen „Schatten-Exporten“ auf diese Weise behandelt wurden. Insgesamt versucht Washington, rund 270 Millionen Barrel Öl seiner Gegner gegen diese selbst einzusetzen, um die globalen Energiepreise zu drücken. Die Strategie lautet: „Das Öl Russlands und des Irans gegen sie selbst verwenden“.

Doch Energieexperte Alex Zerden, Gründer von Capitol Peak Strategies, warnt: „Der Iran wird wahrscheinlich von diesen Verkäufen doch profitieren!“ Kritiker befürchten, dass das Regime trotz der Kontrollen indirekte Vorteile ziehen könnte. Die US-Regierung hofft dennoch, mit dieser Maßnahme die Energiekrise zu entschärfen und die wirtschaftliche Belastung für Verbraucher weltweit zu reduzieren.

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