Leverkusen steht vor einem dramatischen Saisonfinale. Die Werkself benötigt ein kleines Wunder, um doch noch die Champions League zu erreichen. Trainer Kasper Hjulmand gibt sich jedoch kämpferisch: „Es ist noch nicht vorbei – das wäre meine Überschrift“, sagte der 54-Jährige vor dem letzten Spiel gegen den Hamburger SV am Samstag um 15.30 Uhr bei Sky.
Die Konstellation für Bayer
Bayer 04 ist auf Schützenhilfe angewiesen. Damit Leverkusen noch von Platz 6 auf 4 springt, müssen Eintracht Frankfurt den VfB Stuttgart schlagen und Borussia Mönchengladbach gegen die TSG Hoffenheim gewinnen. Nur dann würde ein eigener Sieg gegen den HSV reichen. Hjulmand betont: „Wir wollen natürlich unbedingt dieses Spiel gewinnen und dann mit Hoffnungen in die zwei anderen Stadien schauen. Unsere Aufgabe ist es, mit Konzentration, der richtigen Mentalität und Energie in unserem Stadion zu spielen und dieses Spiel zu gewinnen. Dann können wir nur hoffen. Wir müssen dieses Spiel gewinnen und versuchen, die Saison mit 61 Punkten zu beenden.“
Ausfall von Nathan Tella
Allerdings muss Leverkusen auf Nathan Tella verzichten. Der 26-jährige Außenstürmer fehlte bereits beim 1:3 in Stuttgart aufgrund muskulärer Probleme. „Es ist nichts Schlimmeres, aber Nathan kann nicht dabei sein“, stellte Hjulmand klar. Als Alternativen auf der linken Seite stehen Malik Tillman (23), Ernest Poku (22) und Eliesse Ben Seghir (21) bereit. Die Werkself hatte am vergangenen Spieltag die Chance auf die Königsklasse aus eigener Hand gegeben. „Wir waren natürlich enttäuscht – nicht nur über das Ergebnis, sondern auch über unsere Leistung. Stuttgart war besser in diesem Spiel. Es war nie ein enges Spiel“, blickte Hjulmand zurück.
Der Däne wiederholte sich: „Es ist nicht vorbei. Wir haben noch ein Spiel. Und Frankfurt ist eine gute Mannschaft. Sie müssen dieses Spiel unbedingt gewinnen, um noch nach Europa zu kommen.“ Bayer darf sich am Ende nicht vorwerfen lassen, die eigene Aufgabe nicht bewältigt zu haben.



