Elektrische Mercedes C-Klasse mit 750 km Reichweite startet im Sommer
Elektro-C-Klasse mit 750 km Reichweite startet Sommer

Elektrische Mercedes C-Klasse mit 750 km Reichweite startet im Sommer

Das Duell zwischen Mercedes und BMW erreicht eine neue Dimension. Genau wie bei den erfolgreichen Modellen GLC und X3 im vergangenen Herbst betreten nun auch die elektrischen Versionen der C-Klasse und des BMW 3er zeitgleich die Bühne. Mercedes-Benz stellt seiner bewährten C-Klasse eine komplett neue Elektro-Baureihe zur Seite, die ab dem Sommer um die Vorherrschaft in der Mittelklasse ringen wird.

Technische Daten und Ausstattung im Detail

Die elektrische C-Klasse soll laut Herstellerangaben über eine beeindruckende Reichweite von mehr als 750 Kilometern verfügen. Dank einer modernen 800-Volt-Architektur ermöglicht das Fahrzeug eine Ladeleistung von 330 kW. Innerhalb von nur zehn Minuten kann somit genügend Strom für etwa 300 Kilometer nachgeladen werden. Die Limousine wird mit Fließheck, einem geräumigen Frunk und spürbar mehr Platz im Fond ausgestattet sein.

Unter der Haube arbeiten zwei leistungsstarke Motoren, die zusammen mehr als 350 kW oder 476 PS entwickeln sollen. Um diese Kraft und die Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h optimal ausnutzen zu können, versprechen die Entwickler eine betont dynamische Abstimmung, ohne dabei den Komfort zu vernachlässigen. Gegen Aufpreis wird die C-Klasse – ähnlich wie der GLC – mit einer Luftfederung und einer Hinterachslenkung erhältlich sein.

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Preisgestaltung und Marktpositionierung

Mercedes-Benz will die Preise für die neue Elektro-Baureihe auf einem vergleichbaren Niveau wie bei der konventionellen C-Klasse halten. Der Einstiegspreis soll zunächst bei unter 70.000 Euro liegen. Damit positioniert sich der Hersteller klar im Premiumsegment der Mittelklasse und setzt ein deutliches Zeichen in der Elektromobilität.

Interne Quellen deuten darauf hin, dass mit dem Debüt der elektrischen C-Klasse der EQE nahezu überflüssig wird. Dieser soll daher mit einigen Monaten Versatz eingestellt werden. In Stuttgart hat man bei der Entwicklung natürlich ein besonderes Augenmerk auf die Konkurrenz aus München gerichtet. Die elektrische C-Klasse könnte somit nicht nur extern, sondern auch intern für Bewegung sorgen.

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