Der FC Bayern München treibt die Kaderplanung für die kommende Saison voran. Im Fokus steht der offensive Flügelspieler Anthony Gordon von Newcastle United, der als Königstransfer gehandelt wird. Nach den erfolgreichen Verpflichtungen von Harry Kane, Michael Olise und Luis Díaz aus der Premier League hoffen die Münchner auf den nächsten Volltreffer. Gordon, der in der Champions League mit zehn Toren in zwölf Spielen überzeugte, soll die Offensive verstärken. Die Ablösesumme wird auf knapp 90 Millionen Euro geschätzt, doch Bayern wird voraussichtlich weniger zahlen. Verhandlungen mit Newcastle laufen an, mehrere englische Topklubs zeigen ebenfalls Interesse. Dennoch liegt Bayern aufgrund der positiven Erfahrungen früherer Premier-League-Wechsel und der Attraktivität des Teams unter Trainer Vincent Kompany vorn. Gordon selbst tendiert zu einem Wechsel, ein Fünfjahresvertrag ist im Gespräch.
Formkrise bei Musiala und Verletzungspech
Der Transferbedarf auf den Außenbahnen wird durch die Formkrise von Jamal Musiala und die Verletzung von Serge Gnabry unterstrichen. Musiala ist weit von seiner Bestform entfernt, Gnabry fällt mit einem Adduktorenausriss länger aus. Auch der junge Lennart Karl steht erst am Anfang seiner Entwicklung. Neben Gordon werden Dusan Vlahovic, Charles De Ketelaere und Mika Godts als Alternativen gehandelt, doch Gordon ist die Wunschlösung.
Umbau in Abwehr und Mittelfeld
Neben der Offensive wird auch die Defensive verstärkt. Gesucht wird ein Außenverteidiger, da Alphonso Davies erneut verletzt ist und Konrad Laimer seinen Vertrag noch nicht verlängert hat. Im Mittelfeld erhalten die Rückkehrer Noel Aseko und Tom Bischof eine Chance, um die Lücke zu füllen, die Leon Goretzka hinterlässt. Ein Transfer von Kennet Eichhorn von Hertha BSC ist dagegen unwahrscheinlich.
Neuer-Verlängerung naht
Im Tor steht die Vertragsverlängerung von Manuel Neuer bis 2027 bevor. Die offizielle Verkündung könnte am Wochenende beim letzten Heimspiel gegen den 1. FC Köln oder bei der Meisterfeier auf dem Marienplatz erfolgen. Jonas Urbig bleibt als designierter Nachfolger und soll regelmäßig Spielpraxis sammeln. Die neuen Bayern sollen in der nächsten Saison den Champions-League-Pokal nach München holen.



