Brajan Gruda verabschiedet sich heute von den Fans in Leipzig – zumindest vorerst. Der 21-jährige U21-Nationalspieler war im Winter von Brighton & Hove Albion ausgeliehen worden und trug bei RB Leipzig die Rückennummer 10. In zwölf Einsätzen erzielte er drei Tore und bereitete drei weitere vor, wobei er mit seiner Straßenfußballer-Attitüde überzeugte.
Trainer Werner lobt Gruda
Trainer Ole Werner (38) äußerte sich auf Nachfrage der BILD: „Er war für uns eine absolute Verstärkung und ist es nach wie vor. Es hat sich für beide Seiten gelohnt.“ Werner fügte hinzu: „Was im Sommer passiert, wird man sehen. Aber dass wir hier alle sehr gerne mit ihm zusammenarbeiten, er auch gerne hier ist und wir einen Fußball spielen, in dem er uns helfen kann und in dem er sich weiterentwickeln kann, ist eine gute Voraussetzung.“
Schwierige Verhandlungen mit Brighton
Bereits im Winter war keine Kaufoption vereinbart worden, und auch jetzt gestaltet sich eine feste Verpflichtung schwierig. Laut BILD-Informationen verlangt Brighton, wo Gruda noch bis 2028 unter Vertrag steht, eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro. Eine Alternative könnte eine erneute Leihe sein. Gruda selbst träumt weiterhin von der Weltmeisterschaft. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) schätzt den Mittelfeldspieler sehr; Gruda stand bereits bei der EM 2024 kurz vor der Nominierung.
Nächste Herausforderung für Leipzigs U19
Für die U19 von RB Leipzig geht es ebenfalls um wichtige Titel. Nach einer starken Saison trifft das Team am Samstag im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft auf Mainz. Bereits nach dem 3:1-Sieg im Achtelfinale gegen den Hamburger SV hatte Cheftrainer Sebastian Heidinger (40) betont, dass Mainz mit Ex-Profi Jan Kirchhoff (u.a. Mainz, Schalke, Bayern) an der Seitenlinie eine „brutale Qualität“ biete. In der vergangenen Saison trafen beide Teams in der gleichen Hauptrunden-Gruppe aufeinander: RB gewann sowohl das Hinspiel in Leipzig (3:1) als auch das Rückspiel in Mainz (5:2). Anpfiff am Cottaweg ist um 11:30 Uhr, der Eintritt ist frei.



