MG4 Facelift: Chinesischer Elektro-Kompakter startet mit neuem Design und Cockpit
Der chinesische Automobilhersteller MG hat seinen elektrischen Bestseller, den MG4, umfassend überarbeitet. Das Facelift verleiht dem Kompaktwagen ein frisches Erscheinungsbild mit sportlichen Linien und markanten LED-Leuchten. Zudem erhält das Fahrzeug ein komplett neues Cockpit, das vom größeren Bruder MGS5 übernommen wurde. Die Hardware bleibt zwar im Wesentlichen unverändert, wurde jedoch mit aerodynamischem Feinschliff optimiert.
Design und Cockpit im Fokus
Die wichtigste Änderung betrifft das Innenleben des MG4. Das neue Cockpit kombiniert digitale Instrumente und einen Touchscreen in der Mittelkonsole mit ungewöhnlich vielen konventionellen Tastern und Schaltern. Diese sollen die Bedienung erleichtern und dem Fahrer mehr Komfort bieten. Das moderne Design setzt sich auch außen fort, wo der MG4 mit einem aufgefrischten Look und sportlichen Akzenten überzeugt.
Technik und Reichweiten
An der Technik ändert sich grundsätzlich wenig. Es bleiben die drei bekannten Varianten:
- 140 kW/190 PS mit Hinterradantrieb
- 180 kW/245 PS mit Hinterradantrieb
- XPower mit 320 kW/435 PS und Allradantrieb
MG hat jedoch an der Ladeperformance gearbeitet und durch aerodynamische Verbesserungen die Reichweite erhöht. Zur Wahl stehen zwei Akkus:
- 64 kWh mit bis zu 452 Kilometer Reichweite
- 77 kWh mit bis zu 545 Kilometer Reichweite
Alle Varianten können mit 11 kW am Wechselstrom und bis zu 154 kW am Gleichstrom geladen werden.
Preise und Verfügbarkeit
Der MG4 startet in diesem Frühjahr mit den Neuerungen. Allerdings gibt es auch Preisänderungen: Weil die kleinste Batterie aus dem Programm fliegt, wird der Wagen auf dem Papier etwa 20 Prozent teurer. Im direkten Vergleich steigt der Preis jedoch nur um wenige hundert Euro auf 42.990 Euro für das Einstiegsmodell. Damit bleibt der chinesische Elektro-Kompakte weiterhin ein konkurrenzfähiges Angebot gegenüber Modellen wie dem VW ID.3 oder Nissan Leaf.



