VW Golf Sportsvan und Golf Plus: TÜV-Report bestätigt überdurchschnittliche Zuverlässigkeit
VW Golf Sportsvan und Golf Plus glänzen im TÜV-Report

VW Golf Sportsvan und Golf Plus: TÜV-Report bestätigt überdurchschnittliche Zuverlässigkeit

Beim TÜV zeigen der VW Golf Sportsvan und sein Vorgänger Golf Plus regelmäßig starke Leistungen. Beide Modelle überzeugen mit überdurchschnittlicher Zuverlässigkeit – ein Verdienst nicht nur der Fahrzeuge selbst, sondern auch der guten Pflege durch ihre Besitzer.

Der Golf für alle Fälle: VW Golf Sportsvan (2014 bis 2020)

Der VW Golf Sportsvan präsentiert sich als vielseitiger Allrounder in der Kompaktklasse. Höher, geräumiger und vernünftiger als der Standard-Golf setzt er auf Basis der MQB-Plattform Maßstäbe. Die erhöhte Sitzposition und gute Rundumsicht des Vorgängers wurden beibehalten, während eine verschiebbare Rückbank für variable Gepäckmöglichkeiten sorgt. Erstmals bot Volkswagen hier einen automatischen Parkassistenten als Extra an.

Stärken: Der Sportsvan überzeugt mit Alltagstauglichkeit, angenehmem Platzangebot und solider Verarbeitung. Der Kofferraum bietet bis zu 1520 Liter Volumen, das Fahrgefühl ist vertraut golfig. Die Motorenleistungen reichen von 85 bis 150 PS. Im 100.000-Kilometer-Dauertest von AUTO BILD erreichte der Sportsvan die Note 1– und durfte weitere 50.000 Kilometer absolvieren.

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Schwächen: Kritik gibt es bei zickenden Bordnetzsteuergeräten und nicht einrastenden Kopfstützen. Zweimassenschwungräder der TDI-Motoren und Turbolader der 1.4-TSI-Benziner können vorzeitig verschleißen. Rückrufe betrafen unter anderem Airbags, fehlerhafte Schraubenfedern und zu große Leckraten der Einspritzung.

Der bewährte Vorgänger: VW Golf Plus (2004 bis 2014)

Der Golf Plus etablierte sich als großer Bruder des Golf 5 mit einem Höhenplus von zehn Zentimetern, das Raumgefühl und Rundumsicht verbessert. Ab 2009 erhielt er die kantigere Front des Golf 6. Serienmäßig sind ESP und sechs Airboards.

Stärken: Der Golf Plus punktet mit Funktionalität im Alltag, bequemem Einstieg und gutem Platzangebot. Für Langstrecken empfiehlt sich die ab 2006 erhältliche TSI-Motorenpalette mit 122 bis 170 PS. Außerhalb von Umweltzonen bleiben die genügsamen TDI-Motoren eine Option für Vielfahrer.

Schwächen: Bekannte Probleme sind defekte Zündschlösser, Steuerketten und Turbolader des 1.4 TSI. Die 122-PS-Version kann beim Beschleunigen ruckeln – hier hilft ein Softwareupdate. Beim 2.0 TDI bis 2005 traten Risse im Zylinderkopf auf, zudem sind schwache Zweimassenschwungräder bekannt.

Fazit: Beide Modelle überzeugen im TÜV-Report

Golf Sportsvan und Golf Plus bieten viel Nutzwert auf kompaktem Raum und glänzen bei der Hauptuntersuchung. Der Sportsvan erzielt überwiegend sehr gute Prüfungsergebnisse, während der ältere Golf Plus noch immer eine gute Figur macht. Rote Zahlen bescheren diesem hauptsächlich defekte Blinker sowie etwas häufiger auftretende Rost-, Riss- und Bruchschäden. Für Gebrauchtwagenkäufer bleiben beide Modelle empfehlenswerte Optionen in ihrer Klasse.

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