Vier Siege aus vier Rennen für Mercedes, ein Hattrick für Teenager Kimi Antonelli – doch Teamchef Toto Wolff ist unzufrieden. Nach dem Grand Prix von Miami kritisierte der Österreicher die schwachen Starts seiner Fahrer scharf: „Wir sind einfach nicht gut genug, das ist nicht akzeptabel!“
Mercedes-Dominanz trotz Startschwäche
Die Silberpfeile dominieren die Formel-1-Saison 2026, doch ein Manko trübt die Freude: Die Starts. Sowohl Antonelli als auch George Russell verlieren regelmäßig Positionen in den ersten Sekunden. Wolff sieht das Problem nicht nur bei den Fahrern, sondern auch in der Technik. „Wir sind die einzigen, die das nicht geregelt bekommen – und das schon seit einigen Rennen“, so der 54-Jährige.
Antonelli: „Ich bin noch zu inkonstant“
Der 19-jährige Italiener, der als erster Fahrer seine ersten drei Pole Positions in Siege umwandelte, zeigt sich selbstkritisch. „Fairerweise war es heute nicht ganz so schlimm, ich verlor nur zwei Plätze. Im Sprint waren es sechs. Es ist besser, aber nicht akzeptabel. Wir müssen als Team ansetzen, aber auch ich selbst bin noch zu inkonstant beim Kupplungsloslassen“, erklärte der WM-Führende.
Alkoholfreie Siegerehrung für Antonelli
Wegen der US-Altersgrenze von 21 Jahren durfte Antonelli auf dem Podium keinen Sekt trinken. Stattdessen spritzte er mit einer Elektrolyt-Getränk-Mischung aus der Champagnerflasche. Eine kuriose Lösung, die für Schmunzeln sorgte.
Wolff will wachrütteln
Obwohl Mercedes bislang ungeschlagen ist, sieht Wolff Handlungsbedarf. Die Konkurrenz bringt ständig Updates an ihre Autos. „Wir müssen uns steigern, bevor die anderen aufschließen“, mahnt der Österreicher. Das Team arbeitet bereits an Verbesserungen für die nächsten Rennen.



