Überlastete Stromnetze: Die Kapitulationserklärung der Katherina Reiche
Ein Kommentar von Stefan Schultz
Im deutschen Stromnetz finden sich kaum noch freie Anschlüsse, ein Problem, das dringend angepackt werden müsste. Stattdessen verfolgt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche einen absurden Weg: Sie will den Bau neuer Wind- und Solaranlagen erschweren, anstatt den dringend benötigten Netzausbau zu beschleunigen.
Ein kontraproduktiver Ansatz
Die Überlastung der Stromnetze ist ein zentrales Hindernis für die Energiewende. Anstatt hier mit Investitionen und politischem Willen gegenzusteuern, setzt Reiche auf eine Strategie, die den Ausbau erneuerbarer Energien bremst. Dies wirkt wie eine Kapitulation vor den infrastrukturellen Herausforderungen.
Die Entscheidung, den Bau neuer Anlagen zu erschweren, ignoriert die Notwendigkeit, die Stromversorgung nachhaltig zu sichern. Es ist ein Schritt zurück, der die Klimaziele gefährdet und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verlängert.
Die Folgen für die Energiewende
Statt Trassenbau zu beschleunigen, wird Ökostrom ausgebremst – eine paradoxe Situation. Die Netzengpässe müssen durch einen beschleunigten Ausbau der Infrastruktur gelöst werden, nicht durch Einschränkungen bei den erneuerbaren Energien.
Diese Politik untergräbt die Glaubwürdigkeit der deutschen Energiepolitik und sendet ein fatales Signal an Investoren und die Bevölkerung. Die Energiewende erfordert Mut und Entschlossenheit, nicht Rückzug und Verzögerung.



