Offenbach – Der Vatertag fällt 2026 ins Wasser. Statt fröhlicher Ausflüge droht am 14. Mai Schmuddelwetter mit Regen, Gewittern und sogar Schnee in mittleren Lagen. Die Polarluft hat Deutschland weiter fest im Griff.
Wetterexperte: Feiertag kann man vergessen
„Den Feiertag kann man eigentlich vergessen“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung zu BILD. Regen und Gewitter standen bereits länger in der Vorhersage. Seit Dienstag schneit es in Deutschland, und bis Freitag könnte es noch mehr Schnee geben. „Es wird sehr ungemütlich: kalt, windig und nass.“
Wetterkarten zeigen Dilemma
Drei Wetterkarten veranschaulichen die Misere: Regenwolken so weit das Auge reicht, niedrige Temperaturen und Schneefallgebiete in mittleren Lagen. Die Temperaturen am Feiertag steigen nicht über 12 Grad. In der Nacht zum Feiertag ist verbreitet Bodenfrost möglich, vor allem außerhalb der Städte, warnt Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de.
Tagsüber breitet sich eine dichte Wolkendecke aus, kalte Schauer ziehen von Nordwesten über Deutschland. „Da möchte man eigentlich nicht vor die Tür. Ich empfehle den Herren eher Aktivitäten unter einem Dach“, rät Brandt.
Freitag bleibt ungemütlich
Der folgende Freitag, ein beliebter Brückentag, wird nicht besser. Laut Deutschem Wetterdienst kommt es „wiederholt zu Schauern und Gewittern“. Besonders im Süden und in Alpennähe bleibt es nass. Die Temperaturen steigen nur auf 10 bis 17 Grad.
Eisheilige verschwinden pünktlich
Die Eisheiligen könnten so pünktlich verschwinden, wie sie gekommen sind. Ab dem Wochenende steigen die Temperaturen wieder. „Zum Sonntag kann es freundlicher werden. Vom Atlantik kommen wärmere Luftmassen nach Deutschland“, prognostiziert Jung. Die Wetterlage könnte sich weiter verbessern. Brandt sieht einen Trend, der uns bis Ende Mai wieder auf 25 Grad bringt. „Das ist noch ein langer Weg, der Trend zeichnet sich aber ab.“



