Osterumfrage: 40 Prozent der Deutschen planen weniger Ausgaben für Fest
40 Prozent wollen zu Ostern weniger Geld ausgeben

Osterumfrage: 40 Prozent der Deutschen planen weniger Ausgaben für Fest

Viele Menschen in Deutschland halten sich in diesem Jahr mit ihren Ostereinkäufen deutlich zurück. Laut einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsunternehmens YouGov geben 40 Prozent der Befragten an, in Supermärkten und Discountern weniger für Osterartikel ausgeben zu wollen als im vergangenen Jahr. 52 Prozent planen, gleich viel zu kaufen, während lediglich 6 Prozent höhere Ausgaben ins Auge fassen.

Frauen zeigen sich besonders sparsam

Die Umfrageergebnisse offenbaren einen deutlichen Geschlechterunterschied. Unter den Frauen möchten 46 Prozent weniger Geld für Osterartikel ausgeben, bei den Männern liegt dieser Anteil bei 34 Prozent. YouGov-Marktforscherin Silvia Rothmann-Falk erklärt diese Entwicklung mit mehreren Faktoren.

„Wir stellen aktuell fest, dass das Ostergeschäft im Lebensmitteleinzelhandel stark von Preisbewusstsein geprägt ist“, so Rothmann-Falk. Neben den gestiegenen Preisen trage auch ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein in den Familien dazu bei, dass Verbraucher selektiver einkaufen oder ganz auf bestimmte Produkte verzichten.

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Beliebteste Geschenke und Budgetgrenzen

Die Umfrage zeigt zudem, welche Geschenke zu Ostern am beliebtesten sind:

  • Schokoladen-Osterhasen führen die Liste mit 37 Prozent an.
  • Geld und Gutscheine folgen mit 11 Prozent.
  • Pralinen werden von 8 Prozent der Befragten verschenkt.

Interessanterweise geben 28 Prozent der Befragten an, überhaupt keine Ostergeschenke zu machen. Von denen, die Präsente planen, gibt jeder Zweite weniger als 25 Euro aus. 38 Prozent haben ein Budget zwischen 25 und 100 Euro, und nur 8 Prozent planen Ausgaben über 100 Euro.

Preisanstieg bei Schoko-Osterhasen

Die Preise für Schoko-Osterhasen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und haben in diesem Frühjahr erneut angezogen. Eine Auswertung der Vergleichsapp Smhaggle für die Deutsche Presse-Agentur zeigt, dass Produkte bekannter Marken wie Lindt und Milka derzeit zwischen 7 und 29 Prozent mehr kosten als vor einem Jahr. Bereits im Vorjahr hatten sich Schokohasen deutlich verteuert, was die Kaufentscheidungen vieler Verbraucher beeinflusst.

Einzelhandel erwartet Umsatzrückgang

Der Einzelhandel blickt mit gemischten Gefühlen auf das bevorstehende Osterfest. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet mit einem Umsatzminus von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die erwarteten Erlöse belaufen sich auf etwa 2,1 Milliarden Euro. Diese Prognose basiert auf einer repräsentativen Umfrage, die vom Handelsforschungsinstitut IFH Köln durchgeführt wurde, bei der 500 Verbraucherinnen und Verbraucher befragt wurden.

Insgesamt zeichnet die Umfrage ein Bild von verhaltenen Konsumstimmungen zu Ostern, die durch wirtschaftliche Unsicherheiten und veränderte Prioritäten geprägt sind.

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