124 Millionen Euro Fördermittel für neues Industriegebiet in Lützen
Im Burgenlandkreis entsteht ein neues Industrie- und Gewerbegebiet, das durch umfangreiche Fördermittel von Bund und Land finanziert wird. Insgesamt stehen rund 124,4 Millionen Euro zur Verfügung, wovon der Bund den Löwenanteil von 121,5 Millionen Euro beisteuert. Ergänzt werden diese Mittel durch kommunale Gelder.
Leuchtturmprojekt für den Strukturwandel
Landrat Götz Ulrich (CDU) bezeichnet das Vorhaben als einen Meilenstein für den Strukturwandel in der Region. „Das neue Industriegebiet ist unser Leuchtturmprojekt“, betonte er. Es handelt sich dabei um das größte Strukturwandel- und Wirtschaftsflächenprojekt im Burgenlandkreis, das die lokale Wirtschaft nachhaltig stärken soll.
Standort mit optimaler Anbindung
Das Industriegebiet wird in Zorbau, einem Ortsteil von Lützen, errichtet. Es umfasst eine Fläche von etwa 300 Hektar in unmittelbarer Nähe zur Autobahn 9, was eine exzellente Verkehrsanbindung gewährleistet. Die Erschließung erfolgt schrittweise, um eine geordnete Entwicklung zu ermöglichen.
Attraktivität durch grüne Energie
Neben der guten Verkehrsinfrastruktur setzt das Projekt auch auf Nachhaltigkeit. Die Verfügbarkeit von grünem Strom soll zusätzliche Anreize für Unternehmen schaffen, sich in dem neuen Industriegebiet anzusiedeln. Diese Kombination aus optimaler Lage und umweltfreundlicher Energieversorgung macht das Gebiet besonders attraktiv für Investoren.
Das Bauvorhaben hat eine große Bedeutung für den Burgenlandkreis, da es nicht nur Arbeitsplätze schafft, sondern auch die regionale Wirtschaftskraft langfristig festigt. Die Fördermittel unterstreichen die politische Priorität, die diesem Projekt beigemessen wird.



