Weniger Steuereinnahmen: Staat erwartet Milliardenminus
Weniger Steuereinnahmen: Staat erwartet Milliardenminus

Der deutsche Staat muss sich in den kommenden Jahren auf geringere Steuereinnahmen einstellen als noch im Herbst erwartet. Grund dafür sind die schwächeren Konjunkturaussichten infolge des Iran-Kriegs. Laut aktueller Steuerschätzung des Finanzministeriums wird allein der Bund im Jahr 2027 voraussichtlich 10,1 Milliarden Euro weniger einnehmen als bislang angenommen.

Steuerschätzung: Rückgang um Milliardenbetrag

Die neue Prognose basiert auf einer aktualisierten Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung. Der Iran-Krieg belastet die globale Konjunktur und dämpft auch die deutsche Wirtschaft. Dies führt zu niedrigeren Steuereinnahmen für Bund, Länder und Gemeinden. Die Steuerschätzer haben ihre Erwartungen für die Jahre bis 2027 nach unten korrigiert.

Auswirkungen auf den Bundeshaushalt

Für den Bund bedeutet dies ein Minus von 10,1 Milliarden Euro allein für 2027. Dies könnte zu Engpässen im Haushalt führen und möglicherweise Einsparungen oder neue Schulden erforderlich machen. Die genauen Auswirkungen auf die Haushaltsplanung werden derzeit geprüft.

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Die Steuerschätzung ist eine wichtige Grundlage für die Haushaltsplanung von Bund, Ländern und Gemeinden. Sie wird zweimal jährlich von einem unabhängigen Arbeitskreis unter Beteiligung von Bundesbank, Statistischem Bundesamt und Wirtschaftsforschungsinstituten erstellt.

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