Einzigartiger Markt der Biosphären auf der Festung Dömitz
Nur einmal in der Region gibt es einen solchen Markt, und Dömitz mit seiner imposanten Festung war erneut der gastgebende Ort für die elfte Auflage des „Biosphärenelbemarktes“. Laut den aktuellen Zählungen der Organisatoren kamen am Sonntag rund 1800 Besucher auf die Festung. Zusammen mit den Ausstellern und den Vertretern der Reservatsgebiete aus vier Bundesländern lag die Gesamtzahl der Teilnehmer bei etwa 2000. Wie auch in den vergangenen Jahren war das Angebot an Ständen für die Besucher überragend. Die Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt konnten gemeinsam mit ihren Partnern entlang der Elbe aus dem Vollen schöpfen. Dies zeigte sich nicht nur in der Kulinarik, sondern auch im Handwerk und nicht zuletzt bei den zahlreichen Informationsangeboten.
Entspannte Atmosphäre im Innenhof der Festung
Die Stimmung während des Marktes im Innenhof der Festung Dömitz war entspannt und einladend. Die Besucher genossen das bunte Treiben bei bestem Wetter. Ein Trend, der immer stärker sichtbar wird und an Bedeutung gewinnt, ist das Radfahren. Dabei geht es nicht nur um den bekannten Elberadweg, sondern auch um Angebote, die das Hinterland des Flusses erschließen. Besonderes Interesse weckte in diesem Jahr der „Vier-Länder-Grenzradweg“. Dieser führt entlang der Elbe, einmal quer durch das Wendland und durch die Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Ein Teil der Strecke verläuft entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, deren historische Bedeutung noch heute spürbar ist.
Dömitz nutzt die Chance zur Eigenwerbung
Für die Stadt Dömitz ist der Elbe-Markt auf der Festung eine hervorragende Gelegenheit, sich zu präsentieren und für sich zu werben. Diese Chance wurde auch in diesem Jahr intensiv genutzt. Mit dabei waren unter anderem die Kita „Regenbogenland“ und die Dömitzer Carnevalisten, die gleich zwei Tanzgruppen auftreten ließen. Deren „Ministerpräsident“ Wolfgang Freigang war sogar an seinem Geburtstag auf die Festung gekommen. Im Mittelpunkt des Marktes standen jedoch die Anbieter und natürlich die Besucher, die im vollen Innenhof bei bestem Wetter ein paar entspannte Stunden genießen konnten. Die Festungsanlage zeigte sich vom Bereich der Zugbrücke bis hin zu den Außenanlagen in einem sehr gepflegten Zustand. Dennoch ist der Sanierungsbedarf bei den Häusern und der Anlage an vielen Stellen unübersehbar.
Vorbereitungen für die 12. Auflage laufen bereits
Entgegen anderslautenden Gerüchten wird bereits an der 12. Auflage des Marktes im kommenden Jahr gearbeitet. Der Aufwand beim Auf- und Abbau – alles muss über die Zugbrücke und den Tunnel in die Festung und wieder hinausgebracht werden – sowie die finanzielle Ausstattung lassen derzeit mehrere solcher Märkte im Jahr nicht zu. Die Aussteller der Region setzen derweil darauf, viele Besucher vom Sonntag im Laufe der nun beginnenden Saison an den jeweiligen Orten wiederzusehen.



