Tödlicher Surfunfall an der portugiesischen Algarve-Küste
Ein 39-jähriger Deutscher ist beim Surfen an der Algarveküste in Portugal tödlich verunglückt. Das tragische Unglück ereignete sich am Montagnachmittag am Strand Praia do Canal im Kreis Aljezur im Südwesten Portugals, wie die portugiesische Marine mitteilte.
Rettungsversuche blieben erfolglos
Nach Angaben des Hafenkommandanten von Lagos und örtlichen Leiters der Seepolizei, Hugo da Guia, wurde der Surfer bereits nach wenigen Minuten von einem Begleiter aus dem Wasser gezogen. Trotz umgehender Wiederbelebungsversuche konnte der Mann jedoch nicht mehr gerettet werden. An dem umfangreichen Rettungseinsatz waren neben dem Rettungsdienst INEM auch Kräfte der Seepolizei sowie die freiwillige Feuerwehr von Aljezur beteiligt. Selbst ein Hubschrauber wurde zur Unterstützung eingesetzt.
Die Notärzte stellten fest, dass der Deutsche vermutlich ertrunken war und einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hatte. Die genaue Todesursache soll jedoch durch eine Obduktion geklärt werden, wie die Behörden mitteilten. Augenzeugenberichten zufolge könnte der Surfer beim Betreten des Wassers ausgerutscht und gegen Felsen oder Steine gestoßen sein, bevor er in Not geriet.
Weiterhin Suche nach vermisstem Touristen
Der Unfall geschah in der Nähe jener Stelle, an der seit Donnerstag ein 20 Jahre alter Tourist aus Rumänien vermisst wird. Die Suche nach dem jungen Mann wird weiterhin im Rahmen der täglichen Patrouillen der nationalen Seebehörde fortgesetzt, wie Hafenkommandant da Guia bestätigte. Die portugiesischen Behörden setzen damit ihre intensiven Suchbemühungen in der Region fort.
Die Unglücksstelle befindet sich etwa 30 Kilometer nördlich des Cabo de São Vicente, einem bekannten Küstenabschnitt an der Algarve. Nähere Informationen zum identität des deutschen Opfers wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Die portugiesischen Behörden ermitteln weiter zu den genauen Umständen des tragischen Vorfalls.



