Mini-Wohnmobil-Abenteuer: Diana startet mit E-Smart zur polnischen Ostsee
E-Smart als Mini-Wohnmobil: Roadtrip zur Ostsee (21.03.2026)

Vom Elektroauto zum mobilen Zuhause: Dianas ungewöhnliches Reiseabenteuer

Diana Lichtenthal hat sich ein außergewöhnliches Projekt vorgenommen. Die 40-jährige Sächsin verwandelt ihren elektrischen Smart in ein voll funktionsfähiges Mini-Wohnmobil, um damit auf eine besondere Reise zu gehen. Nachdem ihr vorheriger, 27 Jahre alter Smart-Camper einen Motorschaden erlitt, blieb sie ihrer Lieblingsmarke treu und wählte diesmal ein elektrisches Modell.

Individuelle Gestaltung und praktische Ausstattung

Bereits das Äußere des Fahrzeugs ist ein Hingucker: Diana ließ ihren E-Smart mit einer speziellen Folie bekleben, die die Pokémon-Figur „Folipurba“ zeigt. Doch wichtiger als das Design ist die praktische Inneneinrichtung. Gemeinsam mit einem Freund baute sie den Kleinwagen zu einem mobilen Unterschlupf um.

Die Ausstattung umfasst mehrere essentielle Elemente:

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  • Eine verlängerbare Liegefläche für erholsamen Schlaf
  • Maßgefertigte Kisten für Koch- und Badeutensilien
  • Eine faltbare Trockentoilette für hygienische Bedürfnisse
  • Ein praktisches Pop-up-Zelt als privater Wasch- und Toilettenbereich

Noch fehlt der Einbau eines Gaskochers, da die schräge Heckklappe des Smarts sich nicht optimal als Kochfläche eignet. Außerdem wartet Diana auf eine grüne Autofolie, die sowohl zur Isolation als auch zum Sichtschutz dienen soll.

Die große Reise: Vom Erzgebirge zur polnischen Ostsee

Ende April beginnt das zweiwöchige Abenteuer. Ursprünglich plante Diana eine Reise nach Frankreich, entschied sich dann aber für die malerische polnische Ostseeküste, um lange Anfahrtswege durch Deutschland zu vermeiden. Die Route führt über 580 Kilometer malerische Landstraßen – eine besondere Herausforderung für den E-Smart mit seiner begrenzten Reichweite.

„Ich möchte meiner Community auf Social Media zeigen, dass selbst ein kleiner E-Smart diese Strecke schaffen kann“, erklärt Diana ihre Motivation. Der Smart schafft pro Ladung maximal 120 Kilometer, was eine sorgfältige Reiseplanung erfordert.

Ladestrategie und Reiseplanung

Dianas Plan ist durchdacht: Sie startet direkt nach ihrer Nachtschicht, um den Sonnenaufgang an der Ostsee zu erleben. Während der Ladezeit von etwa zwei bis zweieinhalb Stunden plant sie kurze Nickerchen. Zum Aufladen ihres Fahrzeugs wird sie auf Campingplätzen übernachten, wo sie bei Bedarf auch die Standheizung nutzen kann.

Die Verfügbarkeit von Ladestationen bereitet ihr keine Sorgen: „Falls es nötig wird, nutze ich einfach ein Kabel, um meinen Smart an einer normalen Steckdose aufzuladen“, sagt sie optimistisch. Die Rückreise soll dann durch die Uckermark führen.

200 Sehenswürdigkeiten und soziale Begleitung

Besonders freut sich Diana auf ihren ersten Besuch in Polen. Auf ihrer Wunschliste stehen bereits beeindruckende 200 Sehenswürdigkeiten, die sie je nach Ladestand ihres Smarts täglich ansteuern wird. Jeden Tag wird sie nur so weit fahren, wie die Batteriekapazität es erlaubt – was zu einem entschleunigten Reiseerlebnis führt.

Ihre Erlebnisse teilt die Mutter eines 16-Jährigen auf Facebook, Instagram und TikTok mit einer stetig wachsenden Community. Vom Umbauprozess bis zur eigentlichen Reise dokumentiert sie jeden Schritt und inspiriert damit andere Abenteuerlustige, die mit minimalistischem Komfort die Welt entdecken wollen.

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