Frankreich knackt die 100-Millionen-Marke bei internationalen Touristen
Frankreich hat im vergangenen Jahr einen historischen Meilenstein im Tourismus erreicht. Laut aktuellen Zahlen des französischen Wirtschaftsministeriums besuchten 2025 insgesamt 102 Millionen internationale Urlauber das Land. Dies stellt einen deutlichen Anstieg von zwei Millionen Besuchern im Vergleich zum Vorjahr dar und festigt Frankreichs Position als weltweit meistbesuchtes Urlaubsland.
Erlöse steigen deutlich an
Nicht nur die Besucherzahlen entwickelten sich positiv, sondern auch die wirtschaftlichen Erträge aus dem Tourismus. Die Erlöse stiegen im Vergleich zu 2024 um neun Prozent auf beeindruckende 77,5 Milliarden Euro. Gegenüber dem Jahr 2019, das als Referenzpunkt vor der Pandemie gilt, verzeichnete Frankreich sogar ein Plus von 37 Prozent bei den Umsätzen. Hotels und andere Unterkunftsbetriebe verbuchten im Jahresvergleich 7,5 Prozent mehr Übernachtungen.
Europäische Gäste dominieren das Besucheraufkommen
Drei Viertel aller ausländischen Touristen kamen aus europäischen Ländern. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei deutschen Urlaubern, die neun Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahr buchten. Auch französische Reisende, die ihren Urlaub im eigenen Land verbrachten, gaben mehr Geld aus und trugen so zur positiven Bilanz bei.
Spanien bleibt bei Tourismuseinnahmen führend
Trotz der Rekordbesucherzahl erzielt Frankreich nicht die höchsten Erlöse aus dem internationalen Tourismus. Spanien lag 2025 bei den Einnahmen mit 105 Milliarden Euro deutlich vorn. Das Pariser Wirtschaftsministerium betonte allerdings, dass der Abstand zwischen beiden Ländern schrumpfe und verwies auf die dynamische Entwicklung des französischen Tourismussektors.
Die französische Hauptstadt Paris, oft als Stadt der Liebe bezeichnet, bleibt ein besonders beliebtes Ziel nicht nur bei deutschen Touristen, sondern bei Besuchern aus der ganzen Welt. Die positive Entwicklung des Tourismus trägt wesentlich zur wirtschaftlichen Stärkung des Landes bei und schafft zahlreiche Arbeitsplätze in der Hotellerie, Gastronomie und im Dienstleistungssektor.



