Echte Geheimtipps: Drei europäische Inseln für Ruhesuchende und Naturliebhaber
Geheimtipps: 3 europäische Inseln für Ruhesuchende

Echte Geheimtipps: Drei europäische Inseln für Ruhesuchende und Naturliebhaber

Der Traum von der einsamen Insel lebt – und er liegt näher, als viele denken. Überfüllte Strände, Selfie-Staus vor Sehenswürdigkeiten und Gedränge am Buffet sind für viele der Inbegriff von Urlaub. Doch es geht auch anders. Für Reisende, die dem Trubel entkommen und Natur, Weite und Ruhe genießen möchten, stellen wir drei europäische Inseln vor, die noch nicht überlaufen sind und teils abgeschieden liegen.

Heimaey auf Island: Mehr Papageientaucher als Menschen

Auf Heimaey, der größten Insel der Vestmannaeyjar vor der Südküste Islands, leben laut Berichten mehr Papageientaucher als Menschen. Was Besucher hier erwartet, sind grüne Klippen, schwarze Sandstrände, Vulkane, Berge und vor allem viel Ruhe. Einsame Wanderwege führen über die Insel und eröffnen immer wieder weite Blicke auf den Ozean.

Rund 4.500 Menschen bewohnen Heimaey, während knapp eine Million Papageientaucherpaare hier nisten – die größte atlantische Papageitaucherkolonie der Welt. Diese einzigartige Kombination aus Natur und Stille macht die Insel zu einem perfekten Rückzugsort.

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Rathlin Island in Nordirland: 150 Bewohner, tausende Seevögel

Nur etwa 9,7 Kilometer lang und 1,6 Kilometer breit ist Rathlin Island vor der Küste Nordirlands, gelegen an der berühmten Causeway Coastal Route. Rund 150 Menschen leben hier, doch die zerklüfteten Klippen werden von tausenden Seevögeln bevölkert, darunter Papageientaucher, Trottellummen, Dreizehenmöwen und Tordalken.

Auch Seehunde und Kegelrobben lassen sich beobachten. Wanderwege führen durch fast unberührte Landschaft mit grünen Wiesen und weitem Blick auf den Atlantik. Für Taucher bieten mehrere historische Schiffswracks vor der Küste zusätzliche Attraktionen.

Tiree in Schottland: „Hawaii des Nordens“

Weiße Sandstrände, Wind und Wellen – Tiree gilt als Paradies für Windsurfer. Die westlichste Insel der Inneren Hebriden liegt vor der Westküste des schottischen Festlands und wird wegen ihrer Strände mitunter als „Hawaii des Nordens“ bezeichnet.

Tiree misst rund 19 Kilometer in der Länge und fünf Kilometer in der Breite. Etwa 800 Menschen leben hier, doch abseits davon ist es ruhig. Wanderwege, Radstrecken und Strände haben Besucher oft fast für sich allein, was die Insel zu einem idealen Ziel für Ruhesuchende macht.

Für alle, die im Alltag von Terminen und Mental Load getrieben werden, bieten diese Inseln die ersehnte Entschleunigung. Sie sind Orte, an denen man einfach sein darf, fernab vom Massentourismus und voller natürlicher Schönheit.

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