Tragödie in Kanada: Hamburger Unternehmer Enno Simonis stirbt bei Lawinenunglück
Hamburger Manager stirbt bei Lawinenunglück in Kanada

Tragödie in den kanadischen Bergen: Hamburger Manager stirbt bei Lawinenunglück

Eine schwere Tragödie hat die deutsche Wirtschaftswelt erschüttert. Enno Simonis, langjähriger Geschäftsführer der traditionsreichen Otto Dörner Gruppe aus Hamburg, ist bei einem Lawinenunglück in Kanada ums Leben gekommen. Der 58-jährige Unternehmer starb während eines Skiurlaubs in den Selkirk Mountains in British Columbia.

Heli-Skiing-Ausflug endet tödlich

Der Unfall ereignete sich vor etwa einer Woche, als Simonis mit einer Gruppe erfahrener Skifahrer beim sogenannten Heli-Skiing unterwegs war. Bei dieser Extremsportart werden Wintersportler per Hubschrauber zu unberührten Schneefeldern abseits gesicherter Pisten gebracht. Laut Angaben des Veranstalters „Selkirk Tangiers Helicopter Skiing“ löste sich plötzlich ein Schneebrett an der Baumgrenze in 2.150 Metern Höhe, als Simonis einer der letzten Teilnehmer der Gruppe war.

Die Organisation „Avalanche Canada“, die für Lawinenprognosen zuständig ist, geht davon aus, dass die Lawine der Stufe 2 durch den Skifahrer selbst ausgelöst wurde. Das etwa 80 Meter breite und einen halben Meter hohe Schneebrett begrub den Hamburger Manager unter sich.

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Rettungsversuche blieben erfolglos

Bergführer konnten Enno Simonis aus etwa 1,5 Metern Tiefe bergen. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten umgehend ins Queen Victoria Hospital in Revelstoke. Trotz aller medizinischen Bemühungen erlag der 58-Jährige dort wenig später seinen Verletzungen. Erfreulicherweise wurden bei dem tragischen Vorfall keine weiteren Personen verletzt.

Trauer bei Unternehmen und Veranstalter

Die Otto Dörner Gruppe würdigte ihren verstorbenen Geschäftsführer in einer offiziellen Stellungnahme. Oliver Dörner, ebenfalls Geschäftsführer des Unternehmens, betonte: „Vergangene Woche haben wir nicht nur unseren CEO, sondern einen außergewöhnlichen Menschen und Freund verloren.“ Das Hamburger Unternehmen beschreibt Simonis als Mann mit unternehmerischem Weitblick, strategischer Klarheit und großem Engagement.

Auch der Skiveranstalter zeigte sich tief betroffen. Dave Pehovich, General Manager von Selkirk Tangiers Helicopter Skiing, erklärte: „Es ist unmöglich, in Worte zu fassen, wie groß unsere Trauer ist. Unsere Gäste sind wie Familie für uns.“ Gleichzeitig wies er darauf hin, dass Lawinen bekannte Risiken im Gebirge darstellen, die sich niemals vollständig ausschließen lassen.

Über die Otto Dörner Gruppe

Das von Enno Simonis geleitete Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg ist spezialisiert auf:

  • Entsorgungsdienstleistungen
  • Recycling-Lösungen
  • Containerdienste

Die Otto Dörner Gruppe beschäftigt mehr als 1.250 Mitarbeiter an über 35 Standorten in Deutschland und gilt als wichtiger Akteur in der Entsorgungsbranche. Der plötzliche Tod ihres Geschäftsführers hinterlässt eine große Lücke in dem traditionsreichen Familienunternehmen.

Die tragischen Ereignisse in Kanada zeigen erneut die Gefahren von Extremsportarten in unwegsamem Gelände. Während Heli-Skiing bei erfahrenen Wintersportlern beliebt ist, bleibt das Risiko von Lawinenabgängen in unberührten Bergregionen stets präsent.

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