Landesgartenschau Wittenberge 2027: Regionale Vernetzung und konkrete Planungen nehmen Gestalt an
Laga Wittenberge 2027: Regionale Vernetzung wird konkret

Landesgartenschau Wittenberge 2027: Regionale Vernetzung und konkrete Planungen nehmen Gestalt an

Mit genau einem Jahr Vorlauf bis zur Eröffnung am 21. April 2027 werden die Vorbereitungen für die Landesgartenschau (Laga) in Wittenberge immer konkreter. Bei der vierten Informationsveranstaltung der Laga-Gesellschaft am Dienstagabend standen nicht nur aktuelle Planungsstände im Mittelpunkt, sondern auch die bewusste Einbindung der gesamten Region Prignitz.

Stimmungsvolle Einstimmung mit regionalen Künstlern

Bereits im Foyer des Kultur- und Festspielhauses sorgte Alexander Giersch mit seiner Jazz-Combo der Kreismusikschule Prignitz für eine entspannte Atmosphäre mit Saxofon-Klängen. Auf der Bühne zeigten Kinder und Jugendliche von Ha Noi-Sport Wittenberge ihr Können im Kampfsport, während die Gruppe „The Sideshow Charlatans“ die Veranstaltung mit effektvollen Zaubertricks abschloss. Der „GroßPankChor“ aus Groß Pankow trat mit über 40 Sängern auf und stimmte gemeinsam mit dem Publikum musikalisch auf das 187-tägige Großereignis ein.

14 Kommunen gestalten gemeinsames Prignitz-Beet

Ein zentrales Element der Landesgartenschau wird die regionale Zusammenarbeit sein. Vertreter aus 14 Kommunen – darunter das Amt Lenzen-Elbtalaue sowie die Städte Wittstock und Havelberg – stehen gemeinsam hinter dem Projekt. Dies symbolisiert den Anspruch, Kreis- und Ländergrenzen zu überwinden und die Region zusammenzubringen.

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Im Clara-Zetkin-Park entsteht ein gemeinsames „Prignitz-Beet“, das von allen teilnehmenden Kommunen gestaltet wird. Geplant sind ein Fotopunkt mit dem Storch als typischem Regionalsymbol sowie ein rund sieben Meter hoher Aussichtspunkt. Der stellvertretende Wittstocker Bürgermeister Holger Schönberg berichtete von positiven Veränderungen nach der Landesgartenschau 2019 in seiner Stadt, wo beispielsweise ein sanierungsbedürftiges Bahnhofsgebäude zu einem Medizinischen Versorgungszentrum und einer Tourist-Info umgebaut wurde.

Bildungsprogramm und besondere Blumenschau

Die Laga Wittenberge soll auch als Lernort für Kinder und Jugendliche fungieren. Unter dem Titel „Die grüne Lernaue“ sind über 500 Bildungsangebote an 104 Tagen geplant, darunter Aktivitäten im „grünen Klassenzimmer“ am Wasserturm im Stadtpark. Die Laga-Gesellschaft möchte damit rund 13.000 Jugendliche aus Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt erreichen.

Parallel dazu entwickelt sich die klassische Blumenschau zu einem beeindruckenden Projekt. Geschäftsführer Ernst Volkhardt kündigte gut 3000 Quadratmeter Wechselflor mit saisonal wechselnden Bepflanzungen an, davon knapp 2500 Quadratmeter im Clara-Zetkin-Park mit fünf Themengärten. Besonders innovativ wird die Blumenhalle: Eine fensterlose Garage auf dem Gelände der Wohnungsgenossenschaft „Elbstrom“ erhält ein spezielles „Dunkelkonzept“ mit indirekter Beleuchtung, Moosbällen an der Decke und einem Rundweg, um eine besondere Atmosphäre zu schaffen.

Kerngebiete nehmen Gestalt an

Während das Kerngebiet der Landesgartenschau – bestehend aus Clara-Zetkin-Park, Stadtpark, dem „Innovationsquartier“ auf dem Külzberg und dem Schwanenteich – immer konkretere Formen annimmt, werden die Planungen zunehmend detaillierter. Der Countdown läuft, und die Landesgartenschau rückt mit jedem Tag näher, wobei die regionale Vernetzung und die gemeinsame Gestaltung im Vordergrund stehen.

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