Portugiesische Galeeren vor Teneriffa: Schwimmer verletzt - Behörden warnen vor giftigen Quallen
Portugiesische Galeeren vor Teneriffa: Schwimmer verletzt

Portugiesische Galeeren vor Teneriffa: Schwimmer verletzt - Behörden warnen vor giftigen Quallen

Alarm an den Küsten Teneriffas: Vor der beliebten Urlaubsinsel treiben derzeit Portugiesische Galeeren im Wasser, die auch als „Floating Terror“ bekannt sind. Ein Schwimmer musste nach einem Kontakt mit den giftigen Nesseltieren sogar ins Krankenhaus gebracht werden. Die Tiere breiten sich aktuell vor den Kanarischen Inseln aus, wobei Teneriffa besonders betroffen ist, wie das Online-Magazin „Teneriffa News“ berichtet.

Strände in Garachico und Santa Cruz de Tenerife betroffen

An der Nordküste Teneriffas wurden mehrere der giftigen Portugiesischen Galeeren gesichtet. Die Behörden warnen an einigen Stränden und mahnen zur besonderen Vorsicht, wie etwa TRAVELBOOK (gehört zu Axel Springer) berichtet. Entdeckt wurden die bläulich schimmernden Tiere unter anderem am Strand der Gemeinde Garachico sowie an der beliebten Playa de la Teresitas im Gemeindegebiet von Santa Cruz de Tenerife.

Gerade am Teresitas-Strand ist das Wasser laut „Teneriffa News“ dank eines Wellenbrechers seicht. Doch genau das wird jetzt zum Problem: Quallen und andere Lebewesen bleiben dort länger, weil sie nicht durch eine natürliche Strömung fortgespült werden. Das Rathaus von Garachico rät Strandbesuchern deshalb, vorübergehend auf das Baden zu verzichten. Urlauber sollen unbedingt die Anweisungen der Rettungsschwimmer beachten.

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Am Teresitas-Strand kam es bereits zu einem Zwischenfall: Eine Person geriet in Kontakt mit einer Portugiesischen Galeere und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Portugiesische Galeeren mit bis zu 50 Meter langen Tentakeln

Die Tiere erinnern äußerlich an Quallen und sind mit ihnen verwandt, gelten aber als eigene Spezies. Tückisch ist ihre Erscheinung: Die Portugiesischen Galeeren schimmern bläulich, sind insgesamt aber fast durchsichtig. Im Wasser sind sie deshalb kaum oder erst sehr spät zu erkennen. Ihr Körper wird etwa 10 bis 30 Zentimeter groß und besteht aus einer mit Gas gefüllten Schwimmblase. Die Tentakel können bis zu 50 Meter lang werden.

Gift der Portugiesischen Galeeren verursacht starke Schmerzen

Wer mit den Tentakeln in Berührung kommt, bekommt rote Striemen auf der Haut, die starke Schmerzen verursachen. Gefährlich wird es, wenn das Gift die Lymphknoten erreicht. Gesunde Erwachsene müssen jedoch keine weiteren gesundheitlichen Folgen befürchten. Neutralisiert werden kann die Wunde mit Essig. Anders als bei anderen Quallenarten sollte man die Wunde nicht direkt mit Meerwasser ausspülen. Das könnte dafür sorgen, dass das Gift erneut in die Haut gelangt.

Die Behörden auf Teneriffa überwachen die Situation weiterhin genau und informieren die Öffentlichkeit über aktuelle Entwicklungen. Strandbesucher werden dringend gebeten, die Warnhinweise zu beachten und bei Sichtungen der Portugiesischen Galeeren sofort die Rettungsschwimmer zu informieren.

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