Kulinarische Entdeckungsreise in Dömitz: Vera Rehbergs Restaurant setzt auf unbekannte Gerichte
Ein eigener Gastronomiebetrieb war für Vera Rehberg seit vielen Jahren ein Herzenswunsch. Die gebürtige Holländerin sammelte umfangreiche Erfahrungen in der Branche, unter anderem auf Mallorca, und betreibt bereits seit vier Jahren eine Pension in Dömitz. Als sich die Gelegenheit bot, das Restaurant „Zur Torbrücke“ samt Gebäude zu erwerben, griff sie entschlossen zu. „Ich musste einfach zuschlagen“, erklärt die 42-Jährige mit Überzeugung.
Intensive Renovierung und erfolgreicher Start
Nach einer umfassenden Renovierung, die innerhalb von nur drei Monaten realisiert wurde, eröffnete Vera Rehberg am 1. Dezember 2025 ihr Restaurant „Vera's Torbrücke“ in der Schweriner Straße in Dömitz. Gemeinsam mit ihrem Partner gestaltete sie den Gastraum und Wintergarten komplett neu: Die Theke wurde umgebaut, neuer Boden verlegt, der Wintergarten verschönert und in der Küche neue Leitungen verlegt sowie ein Kühlhaus installiert. Die Inneneinrichtung und Dekoration übernahm Vera Rehberg persönlich, wobei sie warme und helle Farben wählte, um eine einladende Atmosphäre zu schaffen.
Seit der Eröffnung ist das Restaurant durchgehend gut besucht. Von Montag bis Sonntag bietet die Küche gutbürgerliches Essen sowie Kuchen an. Besonders hervorzuheben sind die holländischen Spezialitäten wie Frikandel, Kroket oder Poffertjes. „Viele Gäste kennen diese Gerichte zwar nicht, aber sie probieren sie gerne“, berichtet Vera Rehberg. „Und offenbar schmeckt es ihnen ausgezeichnet – wir mussten bereits dreimal Essen aus Holland nachbestellen.“
Vielfältige Nutzung und positive Resonanz
Das Restaurant, bestehend aus Gastraum und Wintergarten, eignet sich nicht nur für den täglichen Betrieb, sondern kann auch für verschiedene Anlässe gebucht werden. Bereits fanden Weihnachtsfeiern und eine Karaoke-Party statt, und es gibt schon erste Buchungen für 2026 für Geburtstage, Hochzeiten oder Beerdigungen. „Das ist natürlich fantastisch“, freut sich Vera Rehberg über die positive Entwicklung.
Die Gastronomin plant zudem, bis zum Sommer zwei weitere Terrassen zu bauen, damit Gäste auch draußen angenehm sitzen können. Aus ihrer Erfahrung mit der Pension weiß sie, dass in Dömitz Bedarf an gastronomischen Angeboten besteht: „Unsere Pensionsgäste fragen oft, wo sie etwas essen oder gemütlich sitzen können. Jetzt kann ich ihnen mein eigenes Restaurant empfehlen – das ist ein wirklich gutes Gefühl.“
Zufriedenheit und Ausblick
„Der Start hätte wirklich nicht besser laufen können“, resümiert Vera Rehberg. „Wir haben viel investiert, und darum freut es mich umso mehr, dass die Gäste gerne zu uns kommen.“ Wer das neue Restaurant besuchen oder holländische Spezialitäten probieren möchte, ist montags bis sonntags von 12 bis 21 Uhr herzlich willkommen. Mit ihrem mutigen Konzept unbekannter Gerichte hat Vera Rehberg nicht nur ihren Traum verwirklicht, sondern auch eine kulinarische Brücke in der Region geschlagen.



