Goldman Sachs: Top-Juristin verlässt Bank nach neuen Epstein-Dokumenten
Goldman Sachs: Juristin geht nach Epstein-Dokumenten

Goldman Sachs verliert Chefjuristin nach Epstein-Enthüllungen

Die US-Bank Goldman Sachs bestätigte am 13. Februar 2026 den bevorstehenden Abgang ihrer Chefjuristin Kathryn Ruemmler. Die 54-jährige Top-Juristin wird die Bank zum 30. Juni verlassen, nachdem neue Dokumente das volle Ausmaß ihrer Kontakte zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein offenbarten.

Enthüllungen zeigen tiefere Verbindungen

Die jüngst veröffentlichten Unterlagen zeigen, dass die Beziehung zwischen Ruemmler und Epstein wesentlich enger war als bisher bekannt. Aus den Akten geht hervor, dass die Juristin teure Geschenke von dem Milliardär erhielt und ihn in Medienfragen beriet. Diese Kontakte fanden statt, während Ruemmler als Anwältin tätig war, noch bevor sie 2021 zur Chefjustiziarin bei Goldman Sachs aufstieg.

Besonders brisant: Das „Wall Street Journal“ entdeckte in den Dokumenten Hinweise darauf, dass Ruemmler zu den Personen gehörte, die Epstein unmittelbar nach seiner Festnahme im Jahr 2019 anriefen. Diese Information stammt aus handschriftlichen Notizen von FBI-Mitarbeitern, die Teil des veröffentlichten Unterlagen-Pakets sind.

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Beeindruckende Karriere mit plötzlichem Ende

Kathryn Ruemmler hatte eine bemerkenswerte berufliche Laufbahn hinter sich, bevor sie zu Goldman Sachs kam. Sie arbeitete als Staatsanwältin, praktizierte als Anwältin und diente schließlich als Justiziarin im Weißen Haus unter Präsident Barack Obama. Ihr Wechsel zur US-Bank im Jahr 2021 galt als bedeutender Karriereschritt.

Die Sprecherin der Juristin betonte gegenüber Medien, es habe lediglich eine berufliche Beziehung zu Epstein gegeben. Ruemmler habe von seinen Verbrechen nichts gewusst. Goldman Sachs hatte zunächst bestritten, dass die Enthüllungen zu einem Jobverlust führen könnten, revidierte diese Position jedoch nach der Veröffentlichung der neuen Dokumente.

Bank bestätigt Abgang gegenüber führenden Medien

Die Bestätigung des bevorstehenden Abgangs erfolgte durch Goldman Sachs gegenüber mehreren renommierten Medienorganisationen, darunter der „Financial Times“, der „New York Times“ und dem Finanzdienst Bloomberg. Die Bank reagierte damit auf den zunehmenden öffentlichen Druck, nachdem die neuen Epstein-Dokumente veröffentlicht worden waren.

Jeffrey Epstein war 2019 in seiner New Yorker Gefängniszelle gestorben, nachdem er wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger festgenommen worden war. Die jüngsten Enthüllungen werfen neues Licht auf das Netzwerk des Verbrechers und seine Verbindungen zu einflussreichen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik.

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