Miami (USA) – Heißt es jetzt Loslassen statt Leinen los? Luxusproblem bei Amazon-Gründer Jeff Bezos (62): Seine Mega-Jacht ist ihm offenbar zu groß, daher will sich der Milliardär nun angeblich von seinem 500-Millionen-Dollar-Koloss „Koru“ trennen. Wie das US-Portal „Page Six“ berichtet, soll die Jacht bereits still und heimlich zum Verkauf stehen. Das XXL-Schiff gehört zu den größten Segeljachten der Welt und passt in viele Häfen schlicht nicht hinein.
Ein schwimmender Palast auf See
Jeff Bezos’ Mega-Jacht protzt mit purem Luxus: ein XXL-Pool auf dem Achterdeck, ein exklusiver Sitzbereich ganz vorn am Bugspriet und mehrere Luxus-Lounges auf den drei offenen Decks. Die Mega-Jacht ist 127 Meter lang und damit für viele Häfen zu groß. Auch an Bord: ein Kino, mehrere Konferenzräume und Platz für bis zu 18 Gäste. Rund 40 Crew-Mitglieder sind auf der „Koru“ im Einsatz. Als einen „schwimmenden Palast“ beschreibt ein Insider die 127 Meter lange Jacht. Lauren Sánchez und Jeff Bezos heirateten 2025 in Venedig. Auch damals gab es Probleme mit der Luxusjacht: Aufgrund von Sicherheitsbedenken durfte das Schiff nicht in Venedig ankern.
Begleitschiff kostet allein 75 Millionen Euro
Gigantisch ist auch das Begleitschiff: Platz für 45 Personen, eigener Hubschrauber-Hangar – dazu viel Stauraum für Jetskis und anderes Luxus-Spielzeug. Das 75 Meter lange Schiff „Abeona“ kostet allein rund 75 Millionen Euro. Ob es bei einem Verkauf dazugehören soll, ist bislang unklar. Rund 30 Millionen Dollar pro Jahr soll der Betrieb beider Schiffe verschlingen. Die „Koru“-Jacht ist 127 Meter lang und 70 Meter hoch, die Begleitjacht „Abeona“ misst 76 Meter. Im Juni 2025 feierten Jeff Bezos und Lauren Sánchez eine wilde Schaumparty auf ihrer Luxusjacht.
Jacht ist zu groß für Häfen und Brücken
Die schiere Größe der „Koru“ sorgt immer wieder für Probleme. Als eine der größten Segeljachten der Welt passt sie in viele Häfen schlicht nicht hinein. Zuletzt bei Bezos’ Costa-Rica-Reise: Die Mega-Jacht konnte nicht in den Hafen einlaufen und musste vor der Küste ankern. Auch beim Formel-1-Grand-Prix in Monaco 2025 durfte sie deshalb nicht im Hafen anlegen. Das Größenproblem begleitet die „Koru“ schon seit ihrer Geburt! In Rotterdam passte das Mega-Schiff wegen seiner gigantischen Masten nicht unter eine historische Brücke hindurch. Für Bezos sollte die berühmte Koningshaven-Brücke sogar teilweise abgebaut werden. Am Ende gab es Proteste, die Aktion wurde abgeblasen. Stattdessen wurde die Jacht ohne Masten aus der Werft geschleppt.
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