Royale Pleite: Ex-Prinz Andrew verursacht Schließungswelle bei Duke of York Pubs
Royale Pleite: Andrew verursacht Pub-Sterben in Großbritannien

Royale Pleite: Ex-Prinz Andrew verursacht Schließungswelle bei Duke of York Pubs

Seit die Verbindungen von Ex-Prinz Andrew (66) zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) öffentlich wurden, erlebt eine britische Pub-Kette einen dramatischen Niedergang. Die nach dem königlichen Titel benannten "Duke of York"-Lokale verzeichnen massive Einbußen und müssen reihenweise schließen.

Vom königlichen Prunk zur leeren Kasse

Wo früher fröhlich angestoßen und gefeiert wurde, herrscht heute oft gähnende Leere. Der einst klangvolle Name "Duke of York" hat sich für viele Wirte zum finanziellen Albtraum entwickelt. Bereits 2022 schloss das erste Lokal dieser Kette in Windsor, nur wenige Meter vom berühmten Windsor Castle entfernt.

Das Gebäude wurde mittlerweile komplett abgerissen und durch Geschäfte sowie Wohnungen ersetzt, wie der "Daily Express" berichtete. Dies war jedoch erst der Anfang einer traurigen Entwicklung für die gesamte Pub-Branche.

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Systematischer Niedergang einer ganzen Kette

Insgesamt sind bereits mehr als zwölf "Duke of York"-Pubs geschlossen oder verkauft worden. Einige der ehemaligen Gaststätten wurden in Wohnungen umgewandelt, während andere seit ihrer Schließung einfach leer stehen. Der royale Name, der einst als Marketing-Garant galt, wirkt heute wie ein Fluch für die betroffenen Wirte.

Besonders pikant: Viele der Lokale warben bis vor kurzem noch mit dem Konterfei von Andrew Mountbatten-Windsor in ihrer Uniform der Royal Navy. Der amerikanische Künstler Igor Babailov hatte 2014 im Auftrag der Kette dieses offizielle Porträt angefertigt, nachdem Andrew persönlich die Erlaubnis zur Nutzung seines Bildes erteilt hatte.

Epstein-Verbindung als Auslöser des Desasters

Der dramatische Umsatzeinbruch begann genau zu dem Zeitpunkt, als die enge Freundschaft zwischen Ex-Prinz Andrew und Jeffrey Epstein öffentlich bekannt wurde. Durch zahlreiche veröffentlichte E-Mails, Dokumente und nicht zuletzt die vielbeachteten Epstein-Akten wurde das Ausmaß dieser Verbindung deutlich.

Für viele Stammgäste war dies offenbar Grund genug, den einst so beliebten "Duke of York"-Pubs fernzubleiben. Das royale Image, das früher Gäste anzog, wirkt heute abschreckend auf viele Briten.

Notfallmaßnahmen der verbliebenen Wirte

Von den einst zahlreichen "Duke of York"-Pubs in ganz England existieren heute noch etwa vierzig. Viele Betreiber haben inzwischen drastische Maßnahmen ergriffen, um ihr Geschäft zu retten. Einige haben ihre Lokale komplett umbenannt, während andere zwar am Namen festhalten, aber das Porträt von Andrew aus ihren Logos entfernt haben.

Das Lokal in Fitzrovia, London, das früher prominent mit Andrews Konterfei warb, hat mittlerweile sämtliche Spuren des gefallenen Prinzen beseitigt. Ein symbolischer Akt, der die tiefe Krise der gesamten Kette verdeutlicht.

Königlicher Fall aus der Gunst

Die Entwicklung spiegelt den dramatischen Sturz von Andrew wider, der 2022 von seiner Mutter Queen Elizabeth (†96) alle militärischen Titel und königlichen Schirmherrschaften entzogen bekam. Was einst als royale Auszeichnung galt, ist heute zur finanziellen Belastung für unzählige Wirte geworden.

Das britische Pub-Sterben, das seit Jahren beklagt wird, hat durch den Andrew-Skandal eine neue, unerwartete Dimension erhalten. Ausgerechnet ein Mitglied der Königsfamilie wird so unfreiwillig zum Totengräber einer ganzen Gaststättenkette.

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