VW-Gewinn im ersten Quartal um 28,4 Prozent eingebrochen
VW-Gewinn im ersten Quartal um 28,4 Prozent gesunken

Der Gewinn des Volkswagen-Konzerns ist im ersten Quartal 2026 um mehr als ein Viertel eingebrochen. Wie Europas größter Autobauer in Wolfsburg mitteilte, sank das Konzernergebnis nach Steuern in den Monaten Januar bis März um 28,4 Prozent auf 1,564 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn noch bei 2,186 Milliarden Euro gelegen.

Schwache Nachfrage und hohe Kosten belasten VW

Der deutliche Rückgang ist vor allem auf eine schwächere Nachfrage in wichtigen Märkten sowie auf gestiegene Kosten zurückzuführen. Besonders in Europa und China, den beiden größten Absatzmärkten des Konzerns, gingen die Verkaufszahlen zurück. Hinzu kommen hohe Investitionen in die Elektromobilität und die Digitalisierung, die den Gewinn schmälern.

Umsatz leicht gestiegen

Der Umsatz des Konzerns stieg im ersten Quartal hingegen leicht um 2,1 Prozent auf 78,9 Milliarden Euro. Dies ist vor allem auf Preiserhöhungen und ein verändertes Modellmix zurückzuführen. Das operative Ergebnis fiel jedoch um 22 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro.

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Ausblick für das Gesamtjahr

Der Vorstand um CEO Oliver Blume bestätigte dennoch die Prognose für das Gesamtjahr 2026. VW erwartet weiterhin eine operative Umsatzrendite zwischen 6,5 und 7,0 Prozent. Allerdings räumte der Konzern ein, dass die Risiken für die globale Konjunktur und den Automobilmarkt hoch bleiben.

Die Aktie von Volkswagen reagierte am Donnerstag mit einem Kursverlust von rund 3 Prozent auf die Nachricht. Analysten zeigten sich enttäuscht, betonten aber, dass der Gewinneinbruch im Rahmen der Erwartungen liege.

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