Arbeiter durch 450 Grad heißes Zink verletzt: Drei Männer in Kliniken
Arbeiter durch 450 Grad heißes Zink verletzt

In Oberndorf am Neckar (Baden-Württemberg) hat ein Arbeitsunfall in einem Betrieb für Oberflächentechnik am Morgen des 7. Juli 2026 drei Arbeiter teils schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, kam es während des Galvanisierungsprozesses zu einer explosionsartigen Verdampfung, bei der sich ein Bauteil löste und in ein etwa 450 Grad heißes Zinkbad stürzte. Das flüssige Zink spritzte heraus und traf die Männer.

Zwei Arbeiter per Hubschrauber in Spezialkliniken

Die drei Verletzten im Alter von 38, 52 und 56 Jahren wurden umgehend medizinisch versorgt. Zwei von ihnen kamen mit Rettungshubschraubern in Spezialkliniken, der dritte wurde mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Neben dem Rettungsdienst und der Polizei war auch die freiwillige Feuerwehr im Einsatz. Der genaue Hergang der Verdampfung ist noch unklar, die Polizei ermittelt.

Schaden von rund 100.000 Euro an der Anlage

Durch den Unfall entstand an der Anlage ein Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro. Die Hintergründe, wie es zu der explosionsartigen Verdampfung kommen konnte, sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei hat bislang keine weiteren Details zu den Umständen veröffentlicht.

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