Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Polizei einen seit Mitte Juli vermissten Mann aus Starnberg tot aufgefunden. Ein 37-jähriger Tatverdächtiger sitzt unter Mordverdacht in Untersuchungshaft. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Geschäftsbeziehung als möglicher Hintergrund
Ein möglicher Tathintergrund liege in der Geschäftsbeziehung zwischen dem Tatverdächtigen und dem 51 Jahre alten Opfer. Die Anklagebehörde geht von dem Motiv der Habgier aus, wie Sprecherin Juliane Grotz sagte.
Vermisstenmeldung und erste Spuren
Die Lebensgefährtin des 51-Jährigen hatte den Mann in den frühen Morgenstunden des 16. Juli vermisst gemeldet. Er sei am Vorabend nicht wie gewohnt nach Hause gekommen, der Kontakt zu ihm sei abgerissen, berichtete der Leiter der Münchner Mordkommission, Armin Ritterswürden. Das Auto des Vermissten sei in Freimann an einem gewerblichen Objekt auf einem Parkplatz gefunden worden. In der Folge habe sich der Verdacht auf ein Gewaltdelikt erhärtet.
Großangelegte Suche und Leichenfund
Zunächst durchsuchte ein Großaufgebot der Polizei ein Gebiet im Anzinger Forst im oberbayerischen Landkreis Ebersberg. Später wurde die Suche auf den Landkreis Garmisch-Partenkirchen ausgeweitet. Dort wurde am Dienstag der Leichnam des Vermissten gefunden. Bereits am Vortag war der 37-Jährige festgenommen worden, er habe seinen Wohnsitz im Bereich Garmisch-Partenkirchen. Tags darauf erging Haftbefehl. Der Tatverdächtige sei bereits polizeilich bekannt gewesen.



