Im Kampf gegen die Schleuserkriminalität hat die Bundespolizei eine Wohnung in Berlin durchsucht. Dabei stießen die Beamten auf brisantes Material und nahmen zwei Menschen fest. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden richten sich gegen eine 34-jährige vietnamesische Staatsangehörige, die im Verdacht steht, in 23 Fällen Menschen eingeschleust zu haben.
Durchsuchung in Berlin
Bei der Razzia in der Hauptstadt wurden zwei Landsleute der Verdächtigen, die sich illegal in Deutschland aufhielten, in Gewahrsam genommen. Zudem sicherten die Einsatzkräfte zahlreiche Beweismittel, darunter Personaldokumente, Kontoauszüge und diverse Unterlagen. Die Bundespolizei bestätigte, dass die Durchsuchung im Zusammenhang mit dem Verdacht des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern stand.
Hintergrund der Ermittlungen
Die Staatsanwaltschaft Dresden führt die Ermittlungen gegen die mutmaßliche Schleuserin. Sie soll in mehreren Fällen Menschen nach Deutschland gebracht haben, ohne dass diese über die erforderlichen Aufenthaltstitel verfügten. Die Bundespolizei betonte, dass der Kampf gegen Schleuserkriminalität weiterhin hohe Priorität habe. Die Durchsuchung in Berlin sei ein weiterer Erfolg in diesem Bereich.
Die beiden festgenommenen Männer werden nun den zuständigen Behörden übergeben. Die Ermittlungen zu weiteren möglichen Taten und Komplizen dauern an.



