Barcelona (Spanien) – Alles dreht sich um den neuen Fixstern von Mercedes: Kimi Antonelli. Obwohl der Italiener erst seine zweite Formel-1-Saison fährt, wird er bereits mit dem legendären Ayrton Senna verglichen. Eine Tatsache, die dem Silberpfeil-Star sichtlich unangenehm ist.
Antonelli über Senna-Vergleich: „Das ist mir peinlich“
„Das ist mir peinlich. Nein, nein, bitte vergleicht mich nicht mit ihm. Ich habe nicht mal einen Bruchteil von dem geleistet, was er erreicht hat. Ein Vergleich wäre nicht fair“, sagt Antonelli. Allzu fern ist der Gedanke aber nicht: Antonelli konnte fünf der sechs Saisonrennen gewinnen, nur beim Auftakt in Melbourne wurde er Zweiter. Ein Traumstart in das Formel-1-Jahr 2026, der den Jungpiloten derzeit garantiert gut schlafen lässt.
Hotelzimmer geteilt: Vater Marco ist immer dabei
BILD weiß: Das tut er nicht alleine! Antonelli hat allerdings keine neue Freundin, sondern teilt sich während der Grands Prix des Öfteren das Hotelzimmer mit seinem Vater Marco (61). Passend dazu sagt er im Vorfeld des Großen Preises von Barcelona (Sonntag, 15 Uhr): „Meine Familie ist immens wichtig für mich. Mein Vater ist wie ein Fels in der Brandung. Ich kann mich immer auf ihn verlassen. Das gilt natürlich auch für meine Mutter. Meine Eltern kennen mich am besten und haben mich immer in die richtige Richtung gelotst.“
Der Führende der Fahrer-WM fährt fort: „Wenn ich ab und zu ein bisschen vom Weg abgekommen bin, haben sie mich wieder auf den Weg gebracht. Gleiches gilt für das Team. Ich bin jetzt seit rund sieben Jahren Teil von Mercedes und erfahre eine unglaubliche Unterstützung. Toto (Teamchef Wolff), Bono (Renningenieur Peter Bonnington) – sie alle sind unglaublich.“ Und sie haben großen Anteil daran, dass Antonelli fünf der sechs Rennen gewinnen konnte und somit der Favorit auf den Gewinn der Weltmeisterschaft ist.
Antonelli: „Ich weiß um die Möglichkeit, die auf dem Tisch liegt“
Um seine Chance weiß auch das Mercedes-Juwel: „Ich weiß inzwischen um die Möglichkeit, die auf dem Tisch liegt. Aber ich versuche, nicht daran zu denken. Ich kenne mein Potenzial, aber ich habe noch viel Zeit, um meine Ziele zu erreichen. Ich bin erst 19 Jahre alt und fahre erst meine zweite Saison.“ Und trotzdem wird er bereits mit den Größten des Sports wie Ayrton Senna verglichen.
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