Stallgeruch vermeiden: So bleibt die Wohnung bei Kleintieren frisch
Stallgeruch vermeiden: Tipps für eine frische Wohnung

Viele Halter von Kaninchen, Meerschweinchen oder anderen Kleintieren befürchten, dass ihre Wohnung zwangsläufig nach Stall riecht. Tatsächlich lässt sich das in den meisten Fällen vermeiden. Mit einer sauberen Haltung, der richtigen Einstreu und einigen einfachen Maßnahmen bleiben Käfig und Wohnung deutlich geruchsärmer.

Regelmäßige Reinigung des Geheges

Der wichtigste Faktor gegen unangenehme Gerüche ist die regelmäßige Reinigung des Geheges, erklärt PETBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer). Kot und feuchte Stellen sollten bei größeren Kleintieren möglichst täglich entfernt werden. Spätestens alle ein bis zwei Wochen steht eine Grundreinigung an: Einstreu entsorgen, die Einrichtung je nach Material gründlich säubern und den Stall mit verdünntem Essigreiniger ohne Duftstoffe säubern. Anschließend alles gut trocknen lassen, bevor frische Einstreu eingefüllt wird.

Die richtige Einstreu und frische Luft

Auch die Wahl der Einstreu beeinflusst den Geruch. Heu sowie Einstreu auf Holzbasis binden Feuchtigkeit und Gerüche besonders gut. Verschmutzte Bereiche sollten regelmäßig entfernt und die Einstreu vollständig erneuert werden. Ebenso wichtig ist eine gute Belüftung. Der Raum sollte regelmäßig gelüftet werden, ohne dass Zugluft entsteht. Das Gehege sollte außerdem nicht in einer schlecht belüfteten Ecke stehen.

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Bewegung und Fütterung

Regelmäßiger Freilauf sorgt nicht nur für Beschäftigung und Bewegung, sondern verhindert auch, dass sich alle Hinterlassenschaften im Gehege sammeln. Auf Fliesen oder Holzboden lassen sich Köttel zudem leichter entfernen als auf Teppich. Auch das Futter spielt eine Rolle. Manche Lebensmittel, etwa verschiedene Kohlsorten, können Gerüche verstärken. Frisches Obst und Gemüse sollte spätestens nach einem Tag aus dem Gehege entfernt werden, damit es nicht verdirbt.

Weitere Ursachen nicht übersehen

Natürliche Geruchsabsorber wie Aktivkohle oder Sedimentgestein können die Raumluft zusätzlich verbessern. Auf künstliche Duftspender sollten Halter verzichten, da sie die empfindlichen Atemwege vieler Kleintiere reizen können. Riechen Urin oder Kot plötzlich ungewöhnlich stark, kann auch eine Krankheit, Durchfall oder eine Futterunverträglichkeit dahinterstecken. In solchen Fällen sollte das Tier tierärztlich untersucht werden. Eine gute Gehegehygiene bleibt jedoch der wichtigste Beitrag, um Stallgeruch dauerhaft zu reduzieren.

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