Brokkoli: So gesund ist das grüne Superfood wirklich
Brokkoli: So gesund ist das grüne Superfood wirklich

Brokkoli gilt als eines der gesündesten Gemüse überhaupt. Schon 100 Gramm des grünen Kohlgemüses decken den gesamten Tagesbedarf an Vitamin C. Das Vitamin unterstützt den Aufbau von Bindegewebe und Zahnfleisch. Hinzu kommen reichlich Eiweiß, Kalzium und Eisen – perfekt für Knochen und Blutbildung. Vitamin K wiederum ist essenziell für die Blutgerinnung.

Welche Nährstoffe stecken im Brokkoli?

Brokkoli versorgt den Körper mit einer Vielzahl wichtiger Nährstoffe. Eisen fördert die Blutbildung und ist besonders für Vegetarier und Veganer relevant. Kalium unterstützt die Nervenfunktion, Kalzium stärkt die Knochen. Folsäure reguliert das Zellwachstum und ist speziell für Schwangere wichtig. Zink kurbelt die Abwehrkräfte an, Magnesium sorgt für gesunde Muskeln und Nerven. Karotin schützt vor UV-Strahlung und tut den Augen gut.

Mit nur 34 Kilokalorien pro 100 Gramm und drei Gramm Ballaststoffen ist Brokkoli zudem ein idealer Sattmacher für alle, die auf ihre Linie achten.

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Brokkoli vs. Blumenkohl: Wer ist gesünder?

Im direkten Vergleich schlägt Brokkoli seinen Verwandten Blumenkohl deutlich. Zubereitet mit Salz und Fett liefert Brokkoli fast doppelt so viel Vitamin C pro 100 Gramm wie Blumenkohl. Darüber hinaus bietet das grüne Gemüse mehr Mineralien, Ballaststoffe und Vitamin A – das dem Blumenkohl komplett fehlt. Auch bei den Fetten punktet Brokkoli: Er enthält weniger gesättigte Fettsäuren und dafür mehr gesunde, mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Wie zubereiten für maximale Gesundheit?

Roh ist Brokkoli am gesündesten. Beim Kochen gehen viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C und Antioxidantien verloren, da sie hitzeempfindlich sind. Dampfgaren ist eine gute Alternative, um die Nährstoffe weitgehend zu erhalten. Wer nicht an Rohkost gewöhnt ist oder einen empfindlichen Magen hat, sollte langsam beginnen und die Menge steigern. Wichtig ist, langsam zu essen und gründlich zu kauen, das unterstützt die Verdauung.

Kann man jeden Tag Brokkoli essen?

Grundsätzlich kann man so viel Brokkoli essen, wie man möchte, ohne zuzunehmen. Mit fast 90 Prozent Wasseranteil hilft er auch bei der Hydrierung. Allerdings kommt es auf die Zubereitung an: In kalorienreichen Soßen wie Béchamel oder Sahne verschwinden die Kalorienvorteile schnell. Brokkoli regt die Magensäureproduktion an und fördert die Verdauung, was Verstopfungen lösen und zur Gewichtsabnahme beitragen kann.

Trotz seiner vielen Nährstoffe ist eine ausgewogene Ernährung entscheidend, um die volle Wirkung zu entfalten. Nur in Kombination mit anderen gesunden Lebensmitteln bleibt die Gesundheit langfristig auf Kurs.

Worauf bei Kauf und Lagerung achten?

Brokkoli ist empfindlich. Achten Sie beim Kauf auf eine kräftige, dunkelgrüne Farbe, einen festen Strunk und geschlossene Blütenstände. Die Röschen dürfen nicht grau oder braun sein, die Schnittfläche nicht vertrocknet wirken. Frisch hält er sich im Kühlschrank drei bis fünf Tage, im Gefrierfach bis zu acht Monate. Hauptsaison ist von Juni bis Oktober.

Nicht nur die Röschen, sondern auch Strunk und Blätter sind essbar. Den Strunk sollte man von der holzigen Schicht befreien und in Stücke schneiden. Brokkoli nur kurz garen, damit er knackig bleibt und die Nährstoffe behält. Am besten nicht in Wasser kochen, sondern in der Pfanne bei niedriger Temperatur anbraten, dämpfen oder blanchieren.

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