Lesermeinungen zu Molkenmarkt: Kritik am neuen Quartier in Berlin
Lesermeinungen zu Molkenmarkt: Kritik am neuen Quartier

Berliner Leser äußern sich in der Berliner Morgenpost kritisch zur geplanten Bebauung des Molkenmarkts. Ein Leser vergleicht das Projekt mit einem „Betonsarg mit ein bisschen Randgrün“. Weitere Einsendungen thematisieren das Müllproblem in der Stadt und den Umbau von Büros zu Wohnungen.

Kritik an der neuen Altstadt: „Betonsarg“ statt nachhaltiger Stadtplanung

Wolfgang Daub schreibt per E-Mail: „Da erlebt wohl ganz Europa den trockensten Sommer seit 1540, und was machen angeblich intelligente Menschen in Berlin? Einen weiteren Betonsarg mit ein bisschen Randgrün in die Hauptstadt stellen.“ Er kritisiert, dass weder Bauindustrie noch Politik die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Grenzen des Wachstums anerkennen. Stattdessen fordert er Flächenentsiegelung und Schutz von Trinkwasser und fruchtbaren Böden. Die prämierten Pläne für den Molkenmarkt seien bereits beim Wiederaufbau des Römers in Frankfurt falsch gewesen. Er bezeichnet das Projekt als „Kulisse für ’nen Film, der nicht mehr läuft“ und wirft der Stadt rückwärtsgewandten Größenwahn vor.

Büroumbau: Einfacher als gedacht?

M. Döbler äußert sich zum Artikel über den Umbau von Büros zu Wohnungen. Er fragt, warum nicht einfach Arztpraxen und Physiotherapeuten in die bestehenden Bürogebäude mit Fahrstühlen einziehen können. Viele Praxen hätten keinen Aufzug. Er vermutet, dass Vermieter höhere Gewerbemieten bevorzugen.

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Müll in Berlin: Leser fordern härtere Maßnahmen

Zum Artikel über die Müllsituation im Görlitzer Park melden sich mehrere Leser. Gerhard B. schlägt höhere Geldstrafen und Überwachungskameras vor. Er appelliert an die Vernunft der Bürger. Joachim Jeserig kritisiert gedankenlose Wegwerfer und schlägt vor, dass Raucher, die Kippen wegwerfen, eine Stunde lang Kippen sammeln sollen. Jürgen Renken weist auf zu kleine Müllbehälter hin: „Die Becher werden nicht zerdrückt, dazu müsste ja der Deckel abgenommen werden, sondern komplett in die Öffnung gesteckt. Stecken zwei Becher in der Öffnung, gilt der Behälter als voll und der Rest landet daneben.“ Michael Mayer berichtet von positiven Erfahrungen mit der Ordnungsamt-App, mit der er Müll im Britzer Schlossgarten gemeldet hat.

Schulessen-Gebühren: Kritik an Berlins Gratispolitik

Wolfgang Horn kommentiert den Vorschlag der CDU zu Schulessen-Gebühren. Er kritisiert Berlins Gratispolitik für Kita, Schulessen und Schülerticket. Berlin sei der größte Empfänger im Länderfinanzausgleich und könne sich Dinge leisten, die andere nicht könnten. Er selbst habe früher für seine Kinder bezahlt, ohne finanziell hilfsbedürftig zu sein.

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