SPD in Mecklenburg-Vorpommern wählt Schwesig erneut zur Spitzenkandidatin
Die SPD in Mecklenburg-Vorpommern hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit einem Traumergebnis zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 20. September gekürt. Beim Parteitag in Wismar stimmten 98,9 Prozent der Delegierten für die 52-Jährige – das entspricht 90 von 91 gültigen Stimmen.
Schwesig: „Richtungsentscheidung“ bei der Landtagswahl
In ihrer Rede betonte Schwesig, dass es bei der Wahl um eine grundlegende Weichenstellung gehe. „Bei der MV-Wahl am 20. September geht es um eine Richtungsentscheidung“, sagte sie. Das Land habe die Wahl zwischen einer „starken, demokratischen, verlässlichen Regierung“ oder einer „Alleinherrschaft der AfD“. Die amtierende Regierungschefin, die seit Juni 2017 im Amt ist und aktuell eine Koalition mit der Linken führt, strebt eine erneute Regierungsbildung an: „Ich will wieder Ministerpräsidentin werden und eine stabile Regierung anführen.“
Umfragen sehen AfD vorn – Schwesig verweist auf 2021
In der jüngsten Umfrage von Mitte Mai lag die SPD bei 27 Prozent, die AfD bei 36 Prozent. Schwesig erinnerte an die Wahl 2021, als die SPD nach der Coronapandemie in Umfragen bei nur 23 Prozent gelegen hatte, am Ende aber mit 39,6 Prozent stärkste Kraft wurde. Der Parteitag sei der Startschuss für den Wahlkampf, so die SPD-Landesvorsitzende. Ziel sei es, wieder stärkste Fraktion im Schweriner Landtag zu werden.



