Vier sächsische Städte erhalten Millionen für „Lebendige Zentren“
Vier sächsische Städte erhalten Millionen-Förderung

Die Städte Bischofswerda, Grimma, Lauta und Oberlungwitz werden ab diesem Jahr mit Millionenbeträgen aus dem Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ unterstützt. Wie das sächsische Infrastrukturministerium mitteilte, fließen 2026 insgesamt knapp 19 Millionen Euro an die vier Kommunen. Bis zum Jahr 2040 ist eine Gesamtsumme von 36,2 Millionen Euro eingeplant. Die Maßnahmen wurden neu in das Programm aufgenommen.

Projekte in den geförderten Städten

In Bischofswerda (Landkreis Bautzen) soll die Förderung vor allem zur Belebung der Altstadt beitragen. In Lauta (ebenfalls Landkreis Bautzen) sind unter anderem die Erneuerung von zwei Kindertagesstätten sowie die Neugestaltung von Grünflächen und Wegen vorgesehen. Die Stadt Grimma im Landkreis Leipzig erhält die Mittel für ihren Ortsteil Nerchau, wo insbesondere das Kulturhaus saniert werden soll. In Oberlungwitz (Landkreis Zwickau) steht die Wiederbelebung eines ehemaligen Industrieareals mit denkmalgeschützten Gebäuden im Fokus.

Langjährige Städtebauförderung in Sachsen

Seit 1991 sind nach Angaben des Infrastrukturministeriums mehr als 6,6 Milliarden Euro von Bund und Land über verschiedene Städtebauförderprogramme in sächsische Kommunen geflossen. Neben „Lebendige Zentren“ gibt es zwei weitere Förderprogramme, die ebenfalls zur Stadtentwicklung beitragen.

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