Ein Dönerwurf am Bahnhof in Barth an der vorpommerschen Ostseeküste hat eine Schlägerei ausgelöst, bei der drei Männer verletzt wurden. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Streit eskaliert nach Dönerwurf
Wie die Polizei mitteilte, gerieten am Dienstagabend zunächst ein 19-Jähriger und ein 26-Jähriger in Streit, nachdem der Jüngere den Döner des Älteren auf den Boden geworfen hatte. Die Auseinandersetzung eskalierte schnell zu einer körperlichen Rangelei, an der sich dann auch ein 24-Jähriger beteiligte.
Alle drei Männer trugen Blessuren davon, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden, wie eine Polizeisprecherin erklärte. „Keiner der Beteiligten benötigte eine stationäre Behandlung“, so die Sprecherin.
Hohe Alkoholwerte und verfassungsfeindliches Tattoo
Bei dem 19-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von mehr als zwei Promille festgestellt, bei dem 24-Jährigen ein Promille. Der 26-Jährige verweigerte einen Alkoholtest. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung gegen alle drei aufgenommen.
Zudem fiel der Polizei vor Ort ein 30-Jähriger auf, der lautstark verfassungsfeindliche Aussagen von sich gab. An seinem Bein war ein verfassungsfeindliches Tattoo sichtbar. Die Polizei ermittelt daher auch wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Ermittlungen laufen
Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstagabend, die Ermittlungen dauern an. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei entgegen.



