Leipzig: Amokfahrt durch Fußgängerzone fordert zwei Tote
Leipzig: Amokfahrt durch Fußgängerzone fordert zwei Tote

In Leipzig ist am Nachmittag ein Mann mit seinem Auto durch die Fußgängerzone gerast und hat mehrere Menschen erfasst. Nach Angaben von Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) gibt es zwei Tote und drei Schwerverletzte. Er sprach von einer „Amokfahrt“ und vielen weiteren Verletzten.

Der Fahrer, ein 33-jähriger deutscher Staatsbürger, wurde festgenommen. Polizeipräsident René Demmler bestätigte, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Die Oberstaatsanwältin Claudia Laube teilte mit, dass wegen Mordes und versuchten Mordes ermittelt wird.

Das Auto, ein grauer VW, bog am Augustusplatz in die Grimmaische Straße ein und fuhr bis zum Markt. Die Innenstadt wurde großräumig abgesperrt. Branddirektor Axel Schuh sprach von 20 weiteren Betroffenen.

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Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zeigte sich betroffen und kündigte eine schnelle und vollständige Aufklärung an. Er erwähnte eine psychische Auffälligkeit des Täters, was die Polizei jedoch nicht bestätigte. Die Polizei warnte vor der Verbreitung ungeprüfter Meldungen und Fotos.

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