THW Kiel beendet Magdeburgs Serie und feiert Sieg in ausverkaufter Arena
THW Kiel stoppt Magdeburgs Siegesserie im Handball

THW Kiel stoppt die beeindruckende Serie des SC Magdeburg

Der THW Kiel hat den Handballern des SC Magdeburg die erste Pflichtspielniederlage in der laufenden Saison zugefügt. In der mit 10.285 Zuschauern ausverkauften Wunderino-Arena setzte sich der Rekordmeister mit einem knappen 31:29 (10:12) gegen den Champions-League-Sieger durch. Dieser Sieg beendet eine beeindruckende Serie des SCM und lässt den THW Kiel weiter auf die Teilnahme an der Königsklasse hoffen.

Spannende Partie mit wechselhaften Phasen

Beste Werfer des Abends waren der Kieler Lukas Zerbe mit neun Toren sowie Tim Hornke, der sieben Treffer für Magdeburg erzielte. Die Partie begann turbulent: Bereits in der zweiten Minute musste der Kieler Keeper Andreas Wolff nach einem Kopftreffer von Felix Claar vom Feld. Sein Ersatzmann Gonzalo Perez de Vargas hielt zwar sofort einen Siebenmeter von Omar Ingi Magnusson, konnte den 4:8-Rückstand in der 19. Minute aber nicht verhindern.

Die Gastgeber hatten zunächst große Probleme mit ihrer Chancenverwertung. „Die Würfe sind berechtigt, aber scheiße platziert“, sagte Trainer Filip Jicha während einer Auszeit deutlich. Erst im weiteren Spielverlauf besserte sich das Wurfbild der Kieler langsam.

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Kiel dreht das Spiel und feiert verdienten Sieg

Elias Ellefsen á Skipagøtu glich die Partie mit seinem Treffer zum 15:15 in der 38. Minute wieder aus. Kurz darauf sorgte Lukas Laube mit dem 17:16 in der 40. Minute für die erste Kieler Führung seit dem 1:0 zu Spielbeginn. Auch die Rote Karte gegen Hendrik Pekeler nach einem Foul an Magnus Saugstrup in der 51. Minute steckte der THW weg und feierte am Ende einen umjubelten Heimsieg.

Mit diesem Ergebnis bleibt der SC Magdeburg mit 38:4 Punkten souverän an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga. Der THW Kiel verbessert sich dagegen auf 32:10 Zähler und bleibt im Rennen um einen Platz in der Champions League.

Pekeler verlängert seinen Vertrag bis 2027

Vor Spielbeginn gab es bereits Applaus für Hendrik Pekeler. Auf dem Videowürfel wurde die Vertragsverlängerung des Kreisläufers bis zum 30. Juni 2027 bekanntgegeben. THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi zeigte sich erfreut über die Entscheidung des 34-Jährigen: „Er verleiht mit seinen Qualitäten unserem Defensiv-Spiel Stabilität, ist ein Ankerpunkt für seine jüngeren Mitspieler. Und nicht zuletzt ist er auch dank seiner Erfahrung eine Säule unserer Mannschaft.“

Diese Personalie unterstreicht die langfristige Planung des Rekordmeisters, der mit diesem wichtigen Sieg gegen den Tabellenführer ein deutliches Zeichen gesetzt hat. Die Mannschaft von Trainer Filip Jicha zeigt, dass sie auch in schwierigen Phasen eines Spiels die nötige Mentalität besitzt, um gegen starke Gegner zu bestehen.

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