Neuer Standort mit fünf Bühnen
Das Potsdamer Stadtwerkefest findet am 11. und 12. Juli erstmals an einem neuen Standort statt: der Schiffbauergasse. Zwischen Havelufer, Waschhaus, Hans Otto Theater, Fabrikgarten und Fluxus-Museum verwandelt sich das Areal in ein buntes Festgelände. An beiden Tagen öffnet das Fest um 13 Uhr, der Eintritt ist frei.
Im Vergleich zu früheren Ausgaben im Lustgarten mit nur einer Bühne setzen die Organisatoren nun auf ein dezentrales Konzept. „Es wird kleinteiliger und lokaler“, erklären sie. Fünf Bühnen bieten ein breites Musik- und Kulturprogramm, wobei auf große Stars verzichtet wird. „Wir wollen das Stadtwerkefest neu denken – lokaler, lebendiger, echter und am Puls der Zeit. Die Schiffbauergasse ist dafür der richtige Ort“, sagt Goran Böhm, Leiter Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Potsdam.
Highlights am Samstag
Das Bühnenprogramm startet am Samstag um 14 Uhr mit gemeinschaftlichem Trommeln beim Drum Klub. Um 15 Uhr tritt die Streetdance-Gruppe Rokkaz auf der großen Open-Air-Bühne auf. Parallel dazu können Besucher an der Seebühne aktiv am Auftritt von Berlins Improtheater Gorillas mitwirken. Um 17 Uhr übernimmt der Potsdamer Kneipenchor die Hauptbühne, während sich einige Meter weiter Poetinnen und Poeten beim Havel-Slam messen.
Am Abend heizt die Rockband PoliPhonic, bestehend aus Bundespolizisten, dem Publikum ein. Anschließend legen DJs in der Waschhausarena bis 4 Uhr morgens auf.
Highlights am Sonntag
Am Sonntag lädt der Drum Klub erneut zum Mitmachen ein, diesmal auf der Hauptbühne. Ab 17 Uhr zeigt die Oxymoron Dance Company „Still More“ – eine von Ophelia aus Shakespeares Hamlet inspirierte Performance über Befreiung und Selbstbestimmung. Um 17:30 Uhr tritt das Kama Orchestra auf, bei dem erfahrungsgemäß schnell die Grenzen zwischen Bühne und Publikum verschwimmen. Das vollständige Programm ist auf der Website verfügbar.
Abenteuerspielplatz für Kinder
Für Kinder gibt es ein umfangreiches Angebot. „Wir eröffnen an diesem Wochenende Potsdams größten Abenteuerspielplatz“, betont Böhm. Auf der Wiese vor dem ehemaligen VW Design Center entsteht ein Hüpfburgeneldorado. Die Zufahrt zum Hans Otto Theater wird zur Verkehrsschule mit Kettcar- und Mini-E-Auto-Parcours umfunktioniert. Ein Wasserspielplatz mit Pool und Rutsche sowie eine Fahrzeugschau mit Feuerwehrautos runden das Angebot ab. Auf den Bühnen treten unter anderem Zauberer Felix Wohlfarth und eine Wissenschafts-Show auf.
Gastronomie und Anreise
Kulinarisch setzt das Fest auf eine Mischung aus Bestandsgastronomie der Schiffbauergasse und einer Foodmeile direkt am Hafenbecken. Angeboten werden Eis, Crêpes, frische Waffeln und herzhafte Klassiker. Da ein Mehrwegpfandbechersystem genutzt wird, sollten Gäste Kleingeld dabeihaben.
Die Veranstalter empfehlen die Anreise mit dem Fahrrad oder der Tram. An den Eingängen am VW Design Center und an der Humboldtbrücke/Marina werden zwei Fahrradgaragen eingerichtet. Das Abstellen auf dem Gelände ist verboten. Die Tram 93 fährt an beiden Tagen im 10-Minuten-Takt, am Samstag bis Mitternacht.
Sicherheit und Verbote
An den Haupteingängen finden Sichtkontrollen statt, Sanitäter sind im Einsatz. Das DRK-Zelt befindet sich rechts neben der Schinkelhalle. Taschen und Rucksäcke dürfen nicht größer als A4-Format sein. Glasflaschen, Hunde (außer Assistenzhunde) und Cannabiskonsum sind verboten.



