Im Tierpark Hagenbeck haben die eineinhalb Jahre alten Servale Hagrid und Harry ihr Jagdtraining absolviert. Mit einer Angel, an der tote Küken und Straußenfedern befestigt waren, lockte Reviertierpfleger Uwe Fischer die beiden Raubkatzen zu spektakulären Sprüngen. Die Brüder, die erst im April in den Hamburger Tierpark umgezogen sind, zeigten dabei ihre beeindruckende Sprungkraft.
Training als Bereicherung für Tiere und Besucher
Laut Fischer ist diese Form der Beschäftigung nicht nur eine willkommene Abwechslung für die Tiere, sondern auch eine Möglichkeit für die Besucher, die natürlichen Fähigkeiten der Servale zu bestaunen. „Das ist eine gute Beschäftigung für die Tiere“, sagte Fischer. „Zudem können die Besucher sehen, zu was die Servale imstande sind.“ Der Tierpark betont, dass solche Aktivitäten ein wichtiger Bestandteil des modernen Tiermanagements seien und maßgeblich zum Tierwohl und zur Zufriedenheit aller Hagenbeck-Bewohner beitrügen.
Beeindruckende Sprungkraft der Servale
Servale nutzen ihre langen Beine für außergewöhnliche Sprünge. Im Freiland können die afrikanischen Kleinkatzen nach Angaben des Tierparks bis zu zwei Meter hoch und bis zu vier Meter weit springen. Damit fangen sie Vögel direkt aus der Luft oder überraschen ihre Beute im hohen Gras. Das Training im Tierpark simuliert diese natürliche Jagdsituation und fördert die Beweglichkeit der Tiere.



