Tschechien: Ein Toter und vier Verletzte bei Helikopterabsturz
Ein Toter bei Helikopterabsturz in Tschechien

Bei einem Hubschrauberabsturz auf einem Militärflugplatz in Tschechien ist ein Soldat ums Leben gekommen. Vier weitere Soldaten wurden verletzt, teilte die Nachrichtenagentur CTK unter Berufung auf den Rettungsdienst mit. Die Verletzten wurden mit Rettungshubschraubern und Krankenwagen in umliegende Kliniken gebracht.

Unfall auf dem Militärflugplatz Náměšť nad Oslavou

Das Unglück ereignete sich auf dem Militärflugplatz in Náměšť nad Oslavou nahe Brünn, wie die tschechische Armee auf der Plattform X mitteilte. Der Kommandant der tschechischen Luftwaffe wurde unmittelbar zum Unfallort entsandt. Die Armee erklärte: „Unsere höchste Priorität ist es nun, den verletzten Soldaten und ihren Angehörigen jede mögliche Pflege und Unterstützung zu bieten. Wir stehen auch in Kontakt mit der Familie des verstorbenen Soldaten, der wir jede notwendige Hilfe zukommen lassen.“

Unfallursache noch unklar

Zur Unfallursache gab es zunächst keine Angaben. Der Flugplatz dient als Haupteinsatzstützpunkt der tschechischen Militärhubschrauber und liegt rund 160 Kilometer südöstlich von Prag. Bei dem abgestürzten Hubschrauber handelt es sich um einen UH-1Y Venom, eine Weiterentwicklung der „Huey“-Serie des US-Herstellers Bell Textron.

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Erst 2023 in Dienst gestellt

Maschinen dieses Typs wurden in Tschechien im Juli 2023 in Dienst gestellt. Sie ersetzten Kampf- und Transporthubschrauber aus sowjetischer Produktion vom Typ Mi-35, die der Ukraine überlassen wurden. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit der relativ neuen Flotte auf, doch offizielle Untersuchungen laufen noch.

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