Nach dem Fund von Kampf- und Sprengmitteln sowie weiteren unbekannten Substanzen in Thieringhausen (Kreis Olpe) ist das betroffene Gebäude an Fachbehörden übergeben worden. Diese überprüften unter anderem die Standsicherheit des Gebäudes, wie ein Sprecher der Stadt Olpe mitteilte.
Einsatz begann am Dienstagabend
Der Einsatz hatte bereits am Dienstagabend begonnen. Bei dem leerstehenden Gebäude, das früher als Grundschule genutzt wurde, handelte es sich seit rund 40 Jahren um eine „Mischnutzung aus Wohnung und Gewerbe“. Nach dem Tod des Eigentümers und dessen Ehefrau räumte eine Erbengemeinschaft das Gebäude aus und stieß dabei auf die gefährlichen Stoffe. Daraufhin alarmierten die Beteiligten die Einsatzkräfte.
Stundenlanger Einsatz mit Spezialkräften
Der Einsatz dauerte bis Mittwochnachmittag an. Beteiligt waren das Landeskriminalamt, der Kampfmittelbeseitigungsdienst und weitere Spezialkräfte, wie die Feuerwehr Olpe am Mittwoch mitteilte. Sie sicherten und entsorgten die gefundenen Stoffe. In einzelnen Fällen führten sie auch kontrollierte Sprengungen durch. Eine Gefahr für die Anwohner habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.
Untersuchung ergab Ungefährlichkeit
Um welche Substanzen es sich genau handelte, blieb zunächst unklar. Die Untersuchung der Stoffe habe jedoch definitiv ergeben, dass diese ungefährlich seien, schrieb die Feuerwehr bereits am Mittwoch.



