In den frühen Morgenstunden wurde die Berliner Polizei zu einer Wohnung in Marzahn gerufen, nachdem dort ein Mann mutmaßlich mit einem Messer attackiert worden war. Der 39-jährige Geschädigte erlitt durch den Stich lebensbedrohliche Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus in der Märkischen Allee gebracht, wo er notoperiert werden musste. Wie die Polizei mitteilte, besteht mittlerweile keine Lebensgefahr mehr für den Mann.
Festnahme noch am Tatort
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte in der Wohnung ein 43-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 39-Jährige mit einem Messer niedergestochen worden sein. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Der Verletzte selbst setzte den Notruf ab, wie die Polizei weiter berichtete.
Der Festgenommene klagte über Knieschmerzen und wurde daraufhin zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht. Woher diese Schmerzen stammten, ist nicht bekannt. Ihm wurde Blut abgenommen. Nach ersten polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt.
Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung
Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die zuständige Staatsanwaltschaft prüft nun die weiteren Schritte. Der Fall reiht sich in eine Serie von Stichattacken in Berlin ein. So wurde in einer Bäckerei in Wedding ein Mann tot aufgefunden, der mehrere Stichverletzungen aufwies. Zudem wurde am späten Donnerstagabend in Hellersdorf ein 19-Jähriger von einer Gruppe attackiert und schwer verletzt.
Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Vorfällen geben können, sich zu melden. Die Ermittlungen zu den genauen Tatumständen dauern an.



