Luftqualitätsproblem: Teile des US-Pentagons vorübergehend gesperrt
Luftqualitätsproblem: Pentagon-Teile vorübergehend gesperrt

Nachdem Sensoren im Gebäude des US-Verteidigungsministeriums auf ein mögliches Problem mit der Luftqualität hingewiesen hatten, wurden am Donnerstagvormittag (Ortszeit) mehrere Bereiche des markanten fünfeckigen Baus nahe Washington vorübergehend abgeriegelt. Wie Pentagon-Sprecher Sean Parnell am frühen Nachmittag auf der Plattform X mitteilte, ergaben die anschließenden Untersuchungen jedoch, dass keine Gefahr bestand. Der normale Betrieb sei daraufhin wieder aufgenommen worden. Das Ministerium habe dabei die üblichen Schutzprotokolle befolgt.

Sicherheitsmaßnahmen und Evakuierung

Während der Sperrung galten für die betroffenen Abschnitte die Anweisungen, an Ort und Stelle zu bleiben, wie Parnell weiter erläuterte. Das Pentagon selbst bestätigte diese Maßnahmen auf X. Laut einem Bericht des Senders CNN handelte es sich bei der Abriegelung mehrerer Stockwerke und der teilweisen Evakuierung um einen Fehlalarm. Drei mit dem Vorfall vertraute Quellen berichteten, dass die Etagen zwei bis fünf in den Korridoren vier bis sieben des weitläufigen Gebäudes gesperrt waren. Sicherheitskräfte seien mit Gasmasken und vollständiger Chemikalienschutzausrüstung gesehen worden.

Einsatz von Gefahrgut-Team

Ein spezielles Gefahrgut-Team war den Angaben zufolge im Einsatz, unterstützt von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst des Landkreises Arlington in Virginia. Die genaue Ursache des Alarms blieb zunächst unklar. Das Pentagon nahe der US-Hauptstadt Washington zählt zu den größten Bürogebäuden der Welt und war eines der Anschlagsziele bei den Terrorattacken vom 11. September 2001.

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