Rom: Kutschpferd bricht zusammen – Debatte um Pferdekutschen neu entfacht
Rom: Kutschpferd kollabiert – Debatte um Pferdekutschen

Rom diskutiert erneut über die traditionellen Pferdekutschen, nachdem ein erschöpftes Kutschpferd im Zentrum der italienischen Hauptstadt zusammengebrochen ist. Ein Video des Vorfalls verbreitete sich in den sozialen Medien und löste empörte Reaktionen aus. Die Tierschutzbeauftragte Roms, Patrizia Prestipino, teilte das Video auf X und schrieb: „Diese Stadt ist für Kutschpferde nicht mehr geeignet.“

Hintergrund: Die „Botticelle“ in der Kritik

Die traditionellen Pferdekutschen, in Italien „Botticelle“ genannt, stehen seit Jahren in der Kritik. Tierschützer und Politiker mehrerer Parteien fordern ein endgültiges Aus. Nach Angaben der Stadt gibt es noch 16 Betreiber, die diese Kutschen anbieten. Die Stadtverwaltung prüft, ihre Lizenzen in Genehmigungen für Taxis umzuwandeln, um den Kutschbetrieb schrittweise zu beenden.

Reaktionen auf den Vorfall

Das Pferd brach am Wochenende auf der Brücke Ponte Cavour im historischen Zentrum Roms zusammen. Die Temperaturen lagen zu diesem Zeitpunkt über 30 Grad, der Verkehr mit Autos, Motorrollern und Fußgängern war chaotisch. Prestipino betonte: „Glühende Hitze, der aufgeheizte Asphalt und das chaotische Verkehrsaufkommen lassen diese Tradition eigentlich schon seit Jahren nicht mehr zu.“

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Umstieg auf Taxis: Zögern und Verhandlungen

Einige der Kutscher lehnen den Umstieg auf Taxis ab oder zögern hinaus, um bessere Konditionen auszuhandeln. Die Stadt prüft derzeit, ob über Sponsoren der Kauf von Autos finanziert werden kann, die den Betreibern als Ersatz für die Kutschen dienen sollen. Ziel ist es, den Umstieg attraktiver zu gestalten und die Pferdekutschen endgültig von den Straßen Roms zu verbannen.

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