Schwelbrand in Meuselwitz: Flutung der Bergbaufläche geplant
Schwelbrand Meuselwitz: Flutung geplant

Zur Bekämpfung des unterirdischen Schwelbrands auf einem ehemaligen Kohlebergbaugelände bei Meuselwitz (Altenburger Land) wird über eine Flutung der Fläche beraten. Diese Maßnahme werde geplant und vorbereitet, sagte Elke Kreische-König, zuständige Bereichsleiterin der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV). Das Unternehmen ist Eigentümerin der Fläche.

Rohrleitungen zur Flutung geprüft

Nach Angaben der LMBV wird der Aufbau von zwei Rohrleitungen von einem Bergbaurestloch geprüft. Dadurch könne die Fläche, wo der Brand im Boden schwelt, mit Wasser überdeckt und so der Rauch verringert werden. Wann die Maßnahme beginnen soll, war zunächst unbekannt.

Am Wochenende war zur Bekämpfung ein Löschhubschrauber im Einsatz. Dieser hatte auf einer festgelegten Fläche rund 160.000 Liter Wasser am Tag verteilt. „Dies hat zu einer temporären Verringerung der Rauchentwicklung beigetragen“, hieß es in einer Mitteilung der LMBV.

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Wirksamkeit des Hubschraubereinsatzes wird ausgewertet

Wie wirksam diese Maßnahme war, werde noch ausgewertet, sagte Kreische-König. Davon hänge ab, ob der Hubschrauber noch einmal begleitend zum Einsatz komme. Zur Auswertung werden demnach Aufnahmen einer Wärmebildkamera herangezogen.

Das Feuer auf dem Gelände war vor mehr als zwei Wochen ausgebrochen. Der Brand wurde oberirdisch unter Kontrolle gebracht. Unterirdisch jedoch schwelt er auf einer Fläche von acht Hektar weiter. Glutnester reichten etwa einen halben Meter in die Tiefe, so Kreische-König. Dort lägen brennbare Kohlereste aus der Zeit, in der an dem Standort Kohle zur Stromgewinnung verarbeitet wurde.

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