Erste Jobmesse in Loitz begeistert Schüler: 26 Ausbildungsbetriebe im direkten Gespräch
Loitzer Jobmesse: Schüler treffen 26 Ausbildungsbetriebe

Premiere mit großem Erfolg: Loitzer Jobmesse verbindet Schüler und Ausbildungsbetriebe

Die Schüler der siebten bis zehnten Klassen der Regionalen Schule Loitz erlebten eine besondere Premiere, die ihre anfängliche Zurückhaltung schnell in lebhafte Gespräche verwandelte. Die erste Loitzer Jobmesse, organisiert vom Schulteam und mit technischer Unterstützung der Stadt realisiert, entwickelte sich zu einem beeindruckenden Erfolg für alle Beteiligten.

26 Aussteller begeistern junge Besucher

Beim ersten Blick in die zur Hälfte zum Messegelände umgestaltete Peenetalhalle zeigten sich die Kinder und Jugendlichen zunächst noch etwas schüchtern. Doch diese anfängliche Zurückhaltung verflog schnell, als sie die Vielfalt der 26 Informationsstände entdeckten. Vertreter von Betrieben, Institutionen und Einrichtungen verschiedenster Branchen waren nach Loitz gekommen, um nicht nur Informationsmaterial zu verteilen, sondern vor allem persönliche Gespräche mit den potenziellen Auszubildenden von morgen zu führen.

Das breite Spektrum der teilnehmenden Organisationen umfasste unter anderem den Bauernverband, die Sparkasse, das Kreiskrankenhaus Demmin, den Landkreis Vorpommern-Greifswald, die Stadtverwaltung Loitz, verschiedene Pflegeeinrichtungen für Senioren und mehrere Baubetriebe. Diese Vielfalt zog das Interesse der Schüler schnell auf sich und sorgte für abwechslungsreiche Gespräche.

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Mitmach-Aktionen und direkter Austausch

„Es gab Mitmach-Aktionen, die unsere Jugendlichen dankend annahmen. Ebenso wie die vielen Gespräche. Es war für uns als Lehrer einfach beeindruckend zu beobachten, wie die Mädchen und Jungen reagierten, ihre Fragen stellten und sich informieren ließen“, beschrieb die kommissarische Schulleiterin Christina Sack die positive Atmosphäre. Die Schüler nutzten die Gelegenheit, sich nicht nur über verschiedene Berufe zu informieren, sondern auch praktische Einblicke zu gewinnen.

Besonders bemerkenswert war der Ansatz der Veranstaltung: „Es ging uns darum, dass die Schüler selbstständig auf die Vertreter der Betriebe zugehen, um allein die Gespräche zu führen, sich vorzustellen und ihre Fragen zu formulieren“, erklärte Christina Sack das pädagogische Konzept. Dieser Fokus auf die Eigenständigkeit der Jugendlichen sollte sie auf spätere Bewerbungsgespräche vorbereiten, in denen sie sich allein beweisen müssen.

Konkrete Ergebnisse und positive Resonanz

Der Erfolg der Jobmesse zeigte sich nicht nur in der guten Stimmung, sondern auch in konkreten Ergebnissen. Neben neuen Hoffnungen auf Ausbildungsplätze in der Region wurden bereits Praktikumsplätze vereinbart und somit tatsächlich neue Türen für die Schüler geöffnet. Das Feedback von beiden Seiten fiel durchweg positiv aus: Die Aussteller lobten das Engagement der Jugendlichen, während die Schüler mit Aussagen wie „So etwas wollen wir öfter hier bei uns haben“ oder „Bitte machen Sie das wieder, die Aktion war richtig gut“ ihre Begeisterung zum Ausdruck brachten.

Die technische Umsetzung der Veranstaltung übernahm das Team des Loitzer Bauhofes, das früh morgens mit den Vorbereitungen begann, die Halle einrichtete und nach der Messe wieder zurückbaute. So konnten die örtlichen Vereine die Halle bereits am Nachmittag wieder wie gewohnt für ihr Training nutzen. Für die Verpflegung aller Gäste sorgten die Schüler selbst, die unter Anleitung ihrer Lehrerin kleine Snacks zubereiteten, die bei allen Beteiligten gut ankamen und für die notwendige Energie sorgten.

Zweite Auflage bereits in Planung

Angesichts des durchschlagenden Erfolgs steht bereits fest, dass es eine zweite Loitzer Jobmesse geben wird. Die Organisatoren können sich sogar vorstellen, bei ähnlich großer Beteiligung künftig die gesamte Peenetalhalle für dieses Event herzurichten. „Wir möchten natürlich, dass sich unsere Schüler auf das freuen, was nach ihrer Schulzeit kommt. Wir legen den Grundstock, bereiten sie aufs Berufsleben vor, das ist klar. Die endgültige Entscheidung treffen sie dann selbst“, betonte Christina Sack den nachhaltigen Charakter der Berufsorientierung.

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Die erste Loitzer Jobmesse hat damit nicht nur kurzfristig für Begeisterung gesorgt, sondern einen Prozess in Gang gesetzt, der die Schüler langfristig bei ihrer Berufswahl begleiten wird. Durch den direkten Kontakt zu regionalen Ausbildungsbetrieben konnten die Jugendlichen realistische Perspektiven für ihre Zukunft in der Region entwickeln.