Feuerwehr-Duo überrascht mit Rekord: 701 Stufen in 8,13 Minuten mit 30 Kilo Gepäck
Feuerwehr-Duo knackt Rekord: 701 Stufen in 8,13 Minuten

Feuerwehr-Duo überrascht mit Rekord: 701 Stufen in 8,13 Minuten mit 30 Kilo Gepäck

Elf Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Waren haben beim 5. Thüringer Treppenlauf in Oberhof beeindruckende Leistungen gezeigt und zahlreiche persönliche Rekorde geknackt. Der extreme Wettkampf forderte die Teilnehmer heraus, 701 Stufen der Skisprungschanze in voller Feuerwehrmontur mit 30 Kilogramm Ausrüstung zu bewältigen. Insgesamt traten 166 Teams aus ganz Deutschland mit Atemschutzgeräten an, doch ein Duo aus Waren sorgte für die größte Überraschung des Tages.

Unerwartete Spitzenleistung am Nachmittag

Jakob Föhring und Fionn Herchenbach erreichten mit einer sensationellen Zeit von 8,13 Minuten den 32. Platz und wurden damit die besten Teilnehmer der Warener Gruppe. Besonders bemerkenswert: Die beiden starteten erst am Nachmittag und nahmen zum ersten Mal an diesem Wettbewerb teil. „Sie waren die Besten von uns, obwohl sie sich das zuerst nicht zugetraut haben. Wir waren alle überrascht, dass sie so eine gute Zeit hingelegt haben“, lobte Max Spengler, selbst erfolgreicher Teilnehmer.

Spengler und sein Teampartner Lucas Zimmermann verbesserten ihre Vorjahreszeit von 9 Minuten und 21 Sekunden auf 8 Minuten und 58 Sekunden. Der 20-jährige Spengler zeigte zusätzlich eine herausragende Einzelleistung: In Sportkleidung statt Feuerwehranzug erreichte er in etwa vier Minuten den 4. Platz von 98 Startern. „Dieser Lauf war für mich das Anstrengendste“, berichtete er, da er direkt nach dem Teamwettkampf in den Sololauf startete.

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Monatelange Vorbereitung zahlt sich aus

Die Feuerwehrleute aus Waren bereiteten sich seit Anfang Januar intensiv auf den Wettkampf vor:

  • Zweimal wöchentliches Training
  • Besteigung des 55 Meter hohen Käflingsbergturms mit 167 Stufen – viermal hintereinander
  • Treppentraining an der Jugendherberge am Nesselberg
  • Bei schlechtem Wetter: Training auf dem Turm der Marienkirche

„Wir hatten super Glück mit dem Wetter und kannten schon aus dem vorigen Jahr den Ablauf. Es hat uns allen Spaß gemacht und man unterstützt einander“, so Spengler. Solche Aktionen stärken den Zusammenhalt nicht nur während des Laufs, sondern das ganze Wochenende über.

Ergebnisse der Warener Teams im Überblick

Alle elf Teilnehmer der Feuerwehr Waren zeigten starke Leistungen:

  1. Jakob Föhring und Fionn Herchenbach: 8,13 Minuten (Platz 32)
  2. Lukas Zimmermann und Max Spengler: 8,58 Minuten (Platz 50)
  3. Malte Haack und Reimond Kamrath: 9,51 Minuten (Platz 73)
  4. Steven Meincke und Carl Jacob Drese: 9,53 Minuten (Platz 74)
  5. Florian Wietzke und Bodo Voss: 11,12 Minuten (Platz 99)
  6. Florian Wietzke und Alina Löhrke: 12,28 Minuten (Platz 16 im Lauf ohne Atemschutz)

Zusammenhalt und Zukunftspläne

Wehrführer Reimond Kamrath, der selbst mitlief, zeigte sich begeistert: „Ganz starke Leistungen von allen. Ein rundum gelungener Tag“. Er dankte insbesondere dem Autohaus Multhaup und allen Sponsoren, ohne deren Unterstützung die Teilnahme nicht möglich gewesen wäre.

Die positive Erfahrung motiviert die Feuerwehrleute bereits für das nächste Jahr. „Vielleicht sind wir dann auch noch mehr Leute, wir haben so ein bisschen Blut geleckt“, verriet Max Spengler. Gerüchten zufolge wollen möglicherweise auch andere Feuerwehren aus der Region an dem Wettbewerb teilnehmen, was die Veranstaltung weiter aufwerten würde.

Die monatelange Vorbereitung und der gemeinsame Erfolg haben das Teamgefühl der Warener Feuerwehr deutlich gestärkt. Solche Herausforderungen bringen nicht nur sportliche Erfolge, sondern festigen die Kameradschaft über den Wettkampf hinaus – ein wichtiger Aspekt für den Einsatzalltag der Freiwilligen Feuerwehr.

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