Sprachförderung ohne Bildschirme: Teucherner Kita startet Eltern-Kind-Nachmittag
Kita Teuchern startet Eltern-Kind-Nachmittag zur Sprachförderung

Sprachförderung ohne digitale Geräte: Teucherner Kita setzt auf gemeinsame Aktivitäten

Die Kindertagesstätte „Haus der kleinen Waldgeister“ in Teuchern platzte am vergangenen Donnerstagnachmittag buchstäblich aus allen Nähten. Grund dafür war der erste Eltern-Kind-Nachmittag, der gezielt auf die Förderung der Sprachentwicklung der Kinder ausgerichtet war. Organisiert wurde die Veranstaltung von Stefanie Schmöllner, die seit dem Jahr 2017 als ausgebildete Sprachkraft in der Einrichtung tätig ist.

Praktische Übungen statt Bildschirmzeit

Im Mittelpunkt des Nachmittags standen interaktive Spiele und Übungen, die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern durchführen konnten. Ein besonderes Highlight war das Tischfußball-Spiel, das von Silvie Peuckert und ihrem Sohn Theodor getestet wurde. Dieses Spiel dient nicht nur der Unterhaltung, sondern hat einen konkreten pädagogischen Zweck: Es soll die Mundmotorik der Kinder gezielt schulen und damit einen wichtigen Baustein für eine gesunde Sprachentwicklung legen.

Die Veranstaltung zielte darauf ab, Eltern praktische Methoden an die Hand zu geben, mit denen sie die Sprachkompetenz ihrer Kinder im Alltag fördern können – ganz ohne den Einsatz von Handys, Tablets oder anderen digitalen Geräten. Durch gemeinsames Spielen und gezielte Übungen können so natürliche Sprechanlässe geschaffen werden, die die Kommunikationsfähigkeit der Kinder nachhaltig stärken.

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Hintergründe und Ziele der Initiative

Die Idee für den Eltern-Kind-Nachmittag entstand aus der Beobachtung, dass viele Kinder heute vermehrt Zeit vor Bildschirmen verbringen, was sich negativ auf ihre sprachliche Entwicklung auswirken kann. Stefanie Schmöllner betonte in ihrer Einführung die Bedeutung von direkter Interaktion und spielerischen Aktivitäten für den Spracherwerb. „Sprache lernt man am besten im Dialog und durch gemeinsames Tun“, so die erfahrene Sprachkraft.

Die Teilnehmer des Nachmittags konnten nicht nur wertvolle Tipps mit nach Hause nehmen, sondern auch Erfahrungen austauschen und sich untereinander vernetzen. Die positive Resonanz zeigt, dass ein großer Bedarf an solchen niedrigschwelligen Angeboten besteht, die Familien in ihrer Erziehungsarbeit unterstützen.

Die Kita „Haus der kleinen Waldgeister“ plant bereits weitere Veranstaltungen dieser Art, um die Sprachförderung kontinuierlich in den Familienalltag zu integrieren. Durch regelmäßige Treffen soll ein nachhaltiger Effekt erzielt und die Sprachkompetenz der Kinder langfristig gestärkt werden.

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